Nachdem meine monatliche Leserückblicke eine ganze Weile ausgesetzt haben (und von einigen tatsächlich vermisst wurden!) bin ich jetzt wieder hochmotiviert und möchte euch  heute all die Bücher kurz und knapp vorstellen, die ich im August gelesen habe. Der August war lesetechnisch  tatsächlich sogar ein sehr erfolgreicher Monat für mich, denn nach der langen Reise im Juli hatte ich akuten Erholungsbedarf und musste dringend ein bisschen Urlaub vom Urlaub machen und was gibt's da schöneres, als es sich mit einem Buch gemütlich zu machen? Richtig, nichts! Und so hab ich vergangenen Monat tatsächlich ganze 10 Bücher gelesen, macht euch also auf einen etwas längeren Post gefasst ;)

#596 What I read in August
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Gelesen als E-Books; Coverbilder via Goodreads.
Dexter: Orion Books Charlie Bone: Egmont
  1. "The Wizard of Oz" (dt. "Der Zauberer von Oz") von Frank L. Baum. Ich habe dieses Buch jetzt zum zweiten Mal gelesen (irgendwie musste ich ja vor mir selbst rechtfertigen, dass ich mir diese wunderschöne Ausgabe gekauft habe, obwohl ich schon eine andere besessen habe) und mir hat es dieses Mal tatsächlich noch besser gefallen. Das liegt vermutlich daran, dass ich mich weniger auf den Verlauf der Geschichte konzentriert habe, weil ich zumindest noch grob wusste, was nacheinander passieren wird und deshalb den einzelnen Worten mehr Aufmerksamkeit schenken konnte und an schönen Ausdrücken und zitatwürdigen Sätzen mangelt es in diesem Büchlein auf keinen Fall: "I shall take the heart. For brains do not make one happy, and happiness is the best thing in the world", "I think you are wrong to want a heart. It makes most people unhappy. If you only knew it, you are in luck not to have a heart.", uvm. Ich finde, dass dieses Buch eine wunderschöne Aussage zu vermitteln hat, verpackt in einer netten, wenn auch eher kurzweiligen Geschichte. Falls ihr diesen Klassiker noch nicht gelesen habt, kann ich ihn euch wirklich ans Herz legen!
  2. "Marina" von Carlos Ruiz Zafón war vielleicht mein Highlight im letzten Monat. Es geht hier um einen Jungen namens Oscar, der in einem Internat in 1980er Barcelona lebt und auf eher abwegige Art Freundschaft mit einem Mädchen names Marina schließt. Es dauert nicht besonders lang, bis die beiden einem Geheimnis auf der Spur sind und in mysteriöse Vorkommnisse verstrickt werden. Dieses Buch ist vieles: eine coming-of-age-story, ein bisschen Liebesgeschichte, ein trauriges Drama, viel Mystery und ein kleines bisschen Horror. Insgesamt erinnert es mich sehr an das klassische Gothic Fiction Genre, was ich persönlich wirklich gerne mag. Außerdem muss ich gestehen, dass mich das Ende schon einige Tränen gekostet hat - trotzdem war ich unheimlich zufrieden, als ich das Buch zuklappen konnte. Carlos Ruiz Zafón hat einen (für mich) anfangs leicht gewöhnungsbedürftigen Schreibstil, aber schon nach wenigen Seiten hat mich das Buch komplett gefesselt. Ich kann es wirklich sehr empfehlen!
  3. "The Silkworm" (dt. "Der Seidenspinner") von Robert Galbraith aka. J.K. Rowling. Ich liebe Harry Potter, ich war total begeistert von "The Casual Vacancy" und auch "The Cuckoo's Calling" hat mich nicht enttäuscht. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis ich den zweiten Teil der Cormoran Strike Reihe lese. Im August war es dann endlich so weit und auch dieses Mal hat mich J.K. Rowling meine Erwartungen erfüllt. Ich denke, ich mochte es sogar noch etwas lieber als den Vorgänger, weil ich hier das Setting so toll fand, immerhin ist das Verschwinden eines Autors, der vorher für ganz schön viel Aufruhr in der Verlagsszene gesorgt hat, für alle Bücherliebhaber wahrscheinlich besonders ansprechend. Im Gegensatz zu Cuckoo's Calling gibt es hier einige recht detaillierte Beschreibungen, die eher empfindlichen Leuten vermutlich schon etwas zu weit gehen könnten, ich für meinen Teil habe damit aber keine Probleme. Ansonsten war ich wie auch schon bei Band 1 durchgehend am rätseln, was denn nun passiert ist, wer Schuld ist und welches Motiv dahinter stecken könnte und war mit der Auflösung letztlich auch ganz zufrieden. J.K. Rowling spannt einen da allerdings wirklich auf die Folter, denn selbst zu dem Zeitpunkt, an dem Cormoran den Fall geknackt hat, weiß man als Leser noch längst nicht, wer denn nun der Täter war. Ich habe unseren Privatdetektiv Cormoran, der sich zugegebenermaßen nicht immer besonders liebenswert verhält (er hat einige Ähnlichkeiten mit den ganzen verkorksten Polizisten, die man besonders aus skandinavischen Krimis gewohnt ist) und seine Assistentin Robin als Duo mittlerweile wirklich ins Herz geschlossen und bin gespannt, wie es mit den beiden in den nächsten Teilen weitergehen wird. 
  4. "Alice" von Christina Henry (bisher nicht übersetzt) ist eine neue Interpretation von Alice im Wunderland, allerdings definitiv nicht für Kinder geeignet. Alice befindet sich zu Beginn des Romans in einer psychiatrischen Klinik, nachdem sie ein traumatisches Erlebnis hatte, an das sie sich nicht mehr erinnern kann, außer daran, dass alles als Teeparty angefangen hat, ein "Hase" involviert war und ihr das Blut an den Beinen heruntergelaufen ist, als sich sich befreien konnte. Doch eines Tages entkommt sie der Klinik und muss den Dämonen ihrer Vergangenheit gegenübertreten. Das Buch beinhaltet viele, viele Grausamkeiten (Verstümmelung, Frauenhandel und insbesondere auch Vergewaltigung) und auch einige recht bildliche Beschreibungen, bei denen ich mich beim Lesen teilweise schon unwohl gefühlt habe, dabei bin ich wirklich nicht besonders zimperlich. Ich wollte darauf auf jeden Fall hinweisen, aber für alle, die das nicht abschreckt, kann ich das Buch auf jeden Fall empfehlen. Es ist keine Wiedererzählung, die sich sehr nahe an dem Ausgangswerk orientiert, aber es gibt ein paar Parallelen und Figuren und ich denke, Christina Henry hat eine sehr einzigartige, dunkle Interpretation des Wunderlands erschaffen. Ich habe erst im Nachhinein gesehen, dass es wohl noch einen zweiten Teil geben wird, meiner Meinung nach ist Geschichte in sich aber abgeschlossen.
  5. "The Martian" (dt. "Der Marsianer") von Andy Weir. Unser Protagonist Mark Watney ist wahrscheinlich der einsamste Mensch des Universums, denn wer sonst kann von sich behaupten, ganz alleine und verlassen auf einem Planet zu sein. Nachdem die Marsmission, an der er beteiligt war, vorzeitig abgebrochen werden musste und er von seinen Kameraden totgeglaubt alleine zurückgelassen wird, steht er plötzlich komplett neuen Herausforderungen gegenüber, auf die er nicht von der NASA vorbereitet wurde. Vom technischen/wissenschaftlichen Standpunkt aus erscheint mir dieses Buch wirklich gut recherchiert und relativ glaubwürdig. Deutlich unrealistischer finde ich das Verhalten und den psychischen Zustand von Mark, denn an einen Menschen, der alleine auf dem Mars immer noch so viele Witze reißt und quasi nie länger als 24 Stunden in Verzweiflung verfällt, an den glaube ich nicht. Überhaut hat Marks Erfindungsreichtum auch sehr starke MacGyver-Züge und auf die Lösung eines scheinbar unlösbaren Problems braucht man nie allzu lange zu warten. Unterhaltsam ist das Buch aber auf alle Fälle, man sollte nur keine besonders hohen Ansprüche an den Realismus stellen. Wenn man aber ein humoristisches, kurzweiliges Sci-Fi-Buch (ohne Außerirdische) sucht, ist man mit "Der Marsianer" sehr gut beraten. 
  6. "Station Eleven" (dt. "Das Licht der letzten Tage", gerade frisch auf Deutsch erschienen) von Emily St. John Mandel. "Station Eleven" ist ein postapokalyptischer Roman: der Großteil der Menschheit ist einem aggressiven Virus zum Opfer gefallen, nur sehr wenig konnten sich rechtzeitig isolieren und überleben. Obwohl es im Prinzip um das Ende und den Zerfall der Zivilisation geht und die Situation ziemlich elend ist, fokussiert sich dieses Buch auf die Hoffnung, auf Zusammenhalt und Wiederaufbau, was ich sehr toll fand. Man hat hier viele Zeitsprünge, unterschiedliche Perspektiven und setzt alle Geschehnisse und Schicksale nach und nach zusammen - mich persönlich fesselt so etwas immer enorm. Emily St. John Mandels Schreibstil fand ich sehr angenehm und insgesamt recht poetisch, einige Stelle habe ich tatsächlich mehrfach gelesen, alleine, weil sie so schön formuliert waren. Diese Buch zählt sicher nicht zu den actionreichsten Endzeitromanen, die es auf dem Buchmarkt gibt, für mich persönlich steht es in diesem Genre allerdings aktuell wirklich ganz oben auf der Liste. Endlich mal ein dystopischer Roman, der ohne unrealistisch selbstlose und aufopferungsbereite Teenager auskommt. Große Leseempfehlung meinerseits!
  7. "Harry Potter and the Deathly Hallows" (dt. "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes")  von J.K. Rowling. Ich habe keine Ahnung, wie oft ich die Harry Potter Bücher schon gelesen habe, sicher weit über 10 mal. Mehr muss ich wahrscheinlich gar nicht sagen, um auszudrücken, wie sehr ich diese Reihe liebe. Band 7 ist neben Band 3 mein Lieblingsteil und ich hatte auch beim x-ten mal lesen wieder meinen Spaß und ein paar Tränchen verdrückt. Ich muss mich momentan wirklich beherrschen, nicht direkt wieder mit Philosopher's Stone anzufangen und zumindest so lange zu warten, bis ich die heiß ersehnte illustrierte Ausgabe in meinen Händen halte, die jetzt Anfang Oktober erscheint. 
  8. "Dexter is Dead" von Jeff Lindsay ist der finale Teil in der Buchreihe um Blutspurenanalyst und Serienmörder-Serienmörder Dexter. Obwohl die TV Serie "Dexter" auch in Deutschland doch ziemlich bekannt und beliebt war/ist, scheinen die Bücher hier keinen großen Absatz zu finden. Zumindest wurden die letzten Teile der Reihe nicht mehr übersetzt und verlegt. Ich hab sowohl die Serie gesehen als auch die Bücher gelesen und möchte dazu sagen, dass es abgesehen von der groben Handlung in Buch 1 und Staffel 1 und dem Cast an Charakteren keinerlei Zusammenhänge bestehen. Nachdem ich vom Serienfinale maßlos enttäuscht war, war ich wirklich extrem gespannt darauf, welches Ende Buch-Dexter nehmen wird und war letztlich mit dem Finale in diesem Buch sehr, sehr viel zufriedeneren als mit dem Ende der TV-Serie. Solltet ihr also zu den Dexter-Fans gehören, die die Serie geliebt haben, aber sich nicht mit dem Ende abfinden konnten, dann kann ich die Dexter-Bücher wirklich empfehlen. Es gibt zwischendurch ein paar Schwächen, aber alles in allem sind sie wirklich unterhaltsam, witzig geschrieben und auf eine Art und Weise abgeschlossen, mit der man zufrieden sein kann. 
  9. "Midnight for Charlie Bone" und
  10. "Charlie Bone and the Time Twister", beide von Jenny Nimmo. Hier handelt es sich um eine  Kinderbuchreihe, die relativ oft mit Harry Potter verglichen wird, was meine Aufmerksamkeit geweckt hat. Charlie Bone hat eine außergewöhnliche Begabung: er kann Personen aus Fotografien und Bildern sprechen hören. Nachdem diese Fähigkeit ans Licht kommt, muss er an die Bloors Akademie wechseln, denn dort werden Kinder mit besonderen Talenten aufgenommen. Alles in allem waren die beiden Bücher unterhaltsam und sehr kurzweilig. Charlie Bone selbst kommt mir persönlich wie eine Mischung aus Harry Potter und Charlie Bucket (von "Charlie und die Schokoladenfabrik") vor. Abgesehen davon ist der Vergleich mit der Harry Potter Welt aber für mich nicht wirklich nachvollziehbar, den die "Magie" ist in der Charlie Bone Reihe eine komplett andere. Ich denke, dass die Charlie Bone Reihe vor allem für Kinder geeignet ist, die für Harry Potter noch zu jung sind - hier sind die Probleme doch längst nicht so bedrohlich und deutlich leichter zu lösen. Außerdem ist die Welt nicht so komplex aufgebaut. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich die Bücher weiterverfolgen werden. 
Was habt ihr in letzter Zeit gelesen? Was waren eure Buch-Highlights der letzten Monate?

Falls ihr regelmäßige Updates darüber sehen wollt, was ich denn gerade so lese, dann könnt ihr euch gerne mit mir bei Goodreads anfreunden oder meinem Instagram-Account folgen :)
Unsere erste Nacht in Schweden haben wir in Malmö verbracht, aber viel kann ich darüber nicht berichten, weil wir nur einen klitzekleinen Bruchteil der Stadt gesehen haben. Wir hatten ein nette Unterkunft in einer WG, die wir via Airbnb gebucht haben, haben erste Kontakte geknüpft, einen Abendspaziergang durch einen hübschen Park (Pildammsparken) unternommen und einen Ausflug zum städtischen Strand gemacht, aber relativ schnell eingesehen, dass das nicht besonders viel Spaß macht, wenn einem der kalte Wind den Sand ins Gesicht peitscht. Zum Fotos machen bin ich dort auch überhaupt nicht gekommen, deshalb überspringen wir Malmö einfach und kommen direkt zu unserem nächsten Ziel: die Insel Gotland mit der wunderschönen Stadt Visby. 

#586 Gotland - Visby
#590 Gotland - Visby #589 Gotland - Visby
#593 Gotland - Visby
#591 Gotland

Visby ist ein wunderschönes Städtchen mit mittelalterlichen Charme und ich war ziemlich schnell total verliebt. Die teilweise intakte, teilweise eingefallene Stadtmauer, die die Altstadt umschließt, die vielen kleinen, alten Häuser, die engen Kopfsteinpflastergassen, die schnuckeligen Läden, die vielen Kirchenruinen und das alles direkt am Meer macht Visby zu einem besonderen Ort. Es gibt unglaublich viele stylische Cafés und Interiorläden (ich wundere mich jetzt nicht mehr darüber, warum die Wohnung sämtlicher Skandinavischer Blogs so klasse aussehen!) und wenn ich nicht auf meinen Geldbeutel hätte achten müsste, hätte ich dort ein kleines Vermögen ausgeben können. 

#585 Gotland #592 Gotland #587 Gotland

Aber auch abgesehen von Visby hat Gotland in mir den Wunsch geweckt, auf jeden Fall nochmal zu kommen. Die Landschaft auf der Insel ist wunderschön, überall stehen mehr oder weniger einsame rote Holzhäuser umgeben von Wäldern und Felder (angeblich auch Mohnfelder, allerdings sind uns die wohl entgangen), es gibt tolle Felsformationen an der Küste und insgesamt wirkte auf mich alles wunderbar idyllisch. Übrigens wurde auf Gotland auch der Großteil der Pippi Langstrumpf Filme gedreht :)

Ich hab mich essenstechnisch viel zu wenig durchprobiert um hier einen Restaurant-Guide abliefern zu können, aber die Burger aus dem Restaurant Vinager waren lecker, in der Crêperie & Logi gibt es eine Auswahl an Crêpes und Galettes, bei der die Entscheidung schwer fallen dürfte und das Café Karamellboden ist richtig schnuckelig und gemütlich.

#594 Gotland - Visby (Vinager) # 595 Gotland - Visby (Café Karamellboden)

Weiter geht's im nächsten Roadtrip-Rückblick mit Stockholm!
#581 Rügen #584 Rügen #582 Rügen

Wie versprochen gibt es heute die ersten Bilder und Infos über den Roadtrip, den ich im Juli gemacht habe. Unterwegs war ich gemeinsam mit meiner lieben Freundin und Mitbewohnerin Y., gefahren sind wir mit dem Auto (ja, an und für sich sollte das durch das Wörtchen "Roadtrip" sowieso schon klar sein, aber da ein paar Leute, denen ich davon erzählt habe, extra nachgefragt haben, erwähne ich es zusätzlich noch einmal) und die Route sah ganz grob wie folgt aus: Zuhause -> Norddeutschland -> Südschweden -> Nordschweden -> Nordnorwegen -> Südnorwegen -> Südschweden -> Dänemark. Mehr Details zu den einzelnen Orten, die wir besucht haben, gibt es dann in den folgenden Posts ;)

Unser erster Stopp (inkl. Übernachtung) war Rügen, da wir beide aus Süddeutschland sind und die Fahrt bis nach Schweden für einen einzigen Tag schon sehr lang und anstrengend gewesen wäre. Glücklicherweise hat Y. Verwandtschaft dort, bei der wir übernachten durften und noch glücklicherweiser wohnt diese auch nur einen Katzensprung vom Strand entfernt. Es war wirklich wunderschön dort, der Sand war richtig weich, das Wasser angenehm warm und der Strand relativ leer. Mehr als ein schöner Abendspaziergang, ein Gläschen Wein und ein bisschen Strand am Vormittag war zwar zeitlich nicht drin, weil wir am nächsten Mittag schon wieder zur Fähre mussten, aber ich denke, dass ich nicht zum letzten Mal auf Rügen gewesen bin. 
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Lasst uns einfach ganz gekonnt ignorieren, dass es seit Ostern kein Lebenszeichen mehr von mir auf diesem Blog gab. Vielleicht gehe ich irgendwann in einem anderen Post darauf ein und update euch über mein Leben. Gerade im Augenblick möchte ich nur erzählen, dass ich im Juli auf Reisen durch (überwiegend) Schweden und Norwegen war, viele viele Eindrücke und noch mehr Fotos mit nach Hause gebracht habe und einige davon auf meinen Blog mit euch teilen möchte. Bis dahin, wünsche ich euch allen schöne Sommertage und einen tollen Urlaub, falls ihr auch unterwegs seid!
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Man braucht: 100g weiße Schokolade, 100g Karotten, 3 Eier, 1 Prise Salz, 75g (weiche) Butter, 75g braunen Zucker, ca. 120g gemahlene Mandeln, 2 EL Mehl,  etwas Vanilleextrakt/-zucker

Zubereitung: Schokolade schmelzen und Karotten fein reiben. Eier trennen, das Eiweiß mit Salz steif schlagen und vorerst zur Seite stellen. Butter mit Zucker schaumig schlagen, die Eiweiß nach und nach unterrühren. Die flüssige Schokolade, Mandeln, Mehl und Vanille hinzufügen. Abschließend das Eiweiß vorsichtig unterheben.

Im Ofen bei 160° Umluft/180° Ober-/Unterhitze für ca. 20 min. backen. Die Backzeit hängt von der Größe der Formen ab, also am besten nicht zu lange aus den Augen lassen und immer mal wieder testen, ob der Teig schon durch ist.

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Ich hab mich für eine Form mit sechs kleinen Küchlein entschieden, der Teig dürfte aber auch für ein Muffinblech oder eine kleine Springform reichen. Als Dekoration durfte es bei mir ein bisschen Puderzucker sein, außerdem hab ich noch kleine Karotten und Osternester aus Marzipan geformt. Für die Marzipangegner sind kleine Fähnchen eine ganz hübsche Alternative - außerdem verraten sie sofort, um welche Art Kuchen es sich handelt ;)

Cake-Variations

#523 Room Details
#524 Room Details
#1 Lampen-Liebe auf den ersten Blick. Ein Glück, dass wir wirklich hohe Decken haben!
#2 Mein SuB (=Stapel ungelesener Bücher), oder genauer genommen nur der oberste Teil davon... Ich hab ein kleines Buchkaufproblem. Und mein TBR-Jar, in dem sich Zettel mit den Titeln all meiner ungelesenen Bücher befinden, für den Fall, dass ich mich mal wieder nicht entscheiden kann, was ich als nächstes lesen soll.
#3 Ein bisschen Fangirldom muss auch sein - Wer erkennt's? ;)

Vielleicht irgendwann demnächst eventuell bald folgt dann auch eine komplette Roomtour. Hab mich noch nicht so ganz entschieden, ob ich's besser in Form eines Videos oder mit Fotos abwickle - wie hättet ihr's denn lieber?
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  1. "The Snow Child" (dt. "Das Schneemädchen") von Eowyn Yvey. Dieses Buch stand auf meiner Must-Read Liste für den Februar, weil ich es unbedingt noch lesen wollte, bevor der Winter vorbei ist. Das hab ich glücklicherweise auch geschafft - und zwar glücklicherweise nicht nur, weil ich damit wieder ein Buch weniger auf dem SuB habe, das sonst bis zum nächsten Winter hätte warten müssen, sondern auch, weil die Geschichte wirklich wunderschön ist. Ich bin ja ein großer Fan von magischem Realismus, weil das immer so etwas märchenhaftes mit sich bringt und als ich das Buch vor ein oder zwei Jahren entdeckt habe, stand für mich fest, dass ich es auf jeden Fall lesen möchte. Es geht hier um ein Pärchen, das sich nichts sehnlicher gewünscht hat, als ein Kind. Nachdem die beiden eines verloren haben, haben sie sich dazu entschieden, mitten ins Nirgendwo nach Alaska zu ziehen und ein neues Leben jenseits der Zivilisation zu beginnen, um nicht ständig damit konfrontiert zu sein, wie andere Pärchen Kinder bekommen und großziehen. Bis plötzlich dieses Mädchen in ihrem Garten auftaucht und so viel Hoffnung mit sich bringt. Es ist definitiv kein actiongeladenes Buch, es lebt viel mehr von den Charakteren und ihren Beziehungen untereinander, die die Autorin wirklich wunderbar geschaffen hat. Sie wirken auf mich sehr lebensnah, sie sind vielseitig und liebenswert, alle auf ihre eigene Weise. Insgesamt ist das Buch einfach sehr atmosphärisch und zauberhaft. Mir hat es sehr gut gefallen und ich kann's wirklich nur empfehlen.
  2. "The Shock of the Fall" (dt. "Nachruf auf den Mond") von Nathan Filer. In diesem Buch geht es um einen jungen Mann, der seinen Bruder auf tragische Art und Weise verloren hat, als er selbst noch ein Kind war. Bereits am Anfang des Buches erfährt man, dass er sich in psychologischer Behandlung befindet, da er an Schizophrenie leidet. Aber erst nach und nach erfährt man, was damals eigentlich genau passiert ist, wie es ihm in der Zwischenzeit ergangen ist und was er alles erlebt hat. Abgesehen von Schizophrenie beschäftigt sich dieses Buch am Rande auch mit Depressionen und ich finde, dass man beim Lesen merkt, dass der Autor mit sehr viel Feingefühl an diese Themen herangegangen ist, bestimmt auch, weil er als Pflegekraft im psychiatrischen Bereich viel Erfahrung im Umgang mit psychischen Krankheiten mitbringt. Ich hab mir in diesem Buch ziemlich viele Stellen markiert, weil sich Nathan Filer definitiv schön bildhaft und stellenweise schon leicht poetisch auszudrücken weiß. Alles in allem mochte ich dieses Buch wirklich sehr und finde, dass es vor allem für einen Debüt-Roman schon ziemlich perfekt ist. Also noch eine Empfehlung meinerseits ;)
  3. "Unnatural Creatures", eine von Neil Gaiman zusammengestellte Kurzgeschichtensammlung. Dieses Buch hab ich ja bereits in zwei früheren Monatsrückblicken gezeigt, deshalb werde ich jetzt nicht mehr genauer darauf eingehen. Ich hab diesen Monat die letzten drei Geschichten gelesen und das Buch somit (endlich) beendet. Mein endgültiges Urteil fällt eher gemischt aus, weil natürlich Geschichten dabei waren, die mir besser gefallen haben und welche, die ich nicht so toll fand. So für Zwischendurch war die Kurzgeschichtensammlung schon ganz nett, mehr aber auch nicht. 
  4. "Harry Potter and the Half-Blood Prince" (dt. "Harry Potter und der Halbblutprinz") von J.K. Rowling. Im Februar hat mich mal wieder ein enormes Harry Potter-Bedürfnis überfallen, also hab ich endlich mal wieder zu einem Band gegriffen. Als ich den 6. Teil zum ersten Mal gelesen habe, mochte ich ihn nicht so wirklich. Ich fand's total schade, dass Ron und Hermine streiten und der pubertäre Harry ging mir auf den Zeiger. Was das angeht, hat sich meine Meinung auch nicht sonderlich geändert (wobei ich mittlerweile sehe, dass sowas nunmal zum Erwachsenwerden gehört und es deshalb auch seinen Platz in der Geschichte finden musste). Dafür weiß ich andere Aspekte des Buches aber sehr zu schätzen: ich find's klasse, dass man endlich mehr über Voldemorts Leben erfährt, dass einige Charaktere mehr Facetten bekommen und sich Beziehungen zwischen den Figuren weiterentwickeln. Bei jedem Re-Read entdecke ich ein bisschen mehr und freu mich jetzt schon total darauf, den letzten Teil auch bald nochmal zu lesen.
  5. "Sharp Objects" (dt. "Cry Baby - Scharfe Schnitte" - wer hat sich nur diesen doofen deutschen Titel überlegt?) von Gillian Flynn. Ich gehöre ja zu dieser Fraktion, die "Gone Girl" wirklich gerne mochten und deshalb war für mich klar, dass ich definitiv noch andere Bücher von der Autorin lesen möchte. Wie auch schon bei "Gone Girl" konnte ich auch dieses Mal wieder keine der Personen in dem Buch gut leiden, die meisten fand ich sogar absolut unausstehlich - aber ich schätze, dass das der Intention der Autorin entspricht und das bekommt sie auch wirklich gut hin. Ich persönlich finde, dass diese Geschichte ein bisschen länger braucht, bis sie  in Fahrt kommt, aber dann ist sie auch wirklich spannend. Es gab Momente, da habe ich meinen Verdacht bezüglich des Täters bestätigt gesehen, was ich direkt ein bisschen schade fand, aber am Ende konnte mich das Buch dann tatsächlich doch noch ziemlich überraschen. Insgesamt hat es mich zwar nicht so sehr begeistert wie "Gone Girl", aber es war durchaus solide und hat mich mit einem schönen, leichten Entsetzen zurückgelassen, was ich bei einem Thriller definitiv als Pluspunkt ansehe. Noch eine kleiner Hinweis am Rande: Ihr Buch "Dark Places" gibt es momentan auf Deutsch für 3,99€ als e-book, vielleicht interessiert es ja jemanden von euch ;)
  6. "The Yellow Wallpaper" (dt. "Die gelbe Tapete") von Charlotte Perkins Gilman. Hierbei handelt es sich um eine Kurzgeschichte, die in Form von Tagebucheinträgen geschrieben ist. Die Protagonistin ist eine Frau, deren Mann, ein Arzt, sie mit einer Depression und einer Tendenz zur Hysterie diagnostiziert hat. Um wieder "gesund" zu werden, soll sie nichts arbeiten, nicht schreiben, möglichst viel schlafen und am besten den Raum im Obergeschoss in dem Haus, das sie über den Sommer gemietet haben, gar nicht mehr verlassen. In diesem Raum befindet sich aber auch eine Tapete, die die Protagonist ziemlich in Unruhe versetzt. Mit der Zeit entwickelt sie eine regelrechte Obsession und mit jeder Seite merkt man, wie sie immer weiter in eine Psychose rutscht und sich von der Realität entfernt. Mich hat "The Yellow Wallpaper" wirklich beeindruckt, es ist richtig gut geschrieben, es beinhaltet einige kritische Gedanken, die ich für die Entstehungszeit (1892) als recht fortschrittlich einschätzen würde und es ist unglaublich, wie sehr sich dieser Charakter in so wenigen Seiten so stark entwickelt - kann ich definitiv empfehlen! Die Kurzgeschichte gibt's übrigens als kostenlose Kindle Versionen (auf englisch), also falls ich euch auch nur ein bisschen neugierig gemacht habe, könnt ihr euch das Ganze ohne Verlust downloaden und lesen.
Alles in allem war der Februar ein guter Lesemonat - ich hab zwar nicht so viel geschafft, wie ich es mir vorgenommen habe, aber schließlich hatte ich auch Prüfungen und war ein paar Tage fort (Prag Part 2 kommt bald, versprochen!). Und immerhin zählt schließlich die Qualität mehr als die Quantität und was das angeht, kann ich mich wirklich nicht beschweren, weil ich einige tolle Bücher erwischt habe :)
Was habt ihr im letzten Monat gelesen? 
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Hab ein paar Kleinigkeiten an meinen Layout geändert, im Prinzip sollte es selbsterklärend sein. Ich wollte schon seit längerem meine anderen Social-Media Seiten in meinem Blog unterbringen, allerdings wurde es mit den Buttons links ein bisschen eng, deshalb gibt's jetzt unter dem Header ein zusätzliches Menü für die bloginternen Seiten. Links findet ihr nach wie vor mein Kontaktformular, meine Profile bei anderen Communities und Möglichkeiten, meinem Blog zu folgen.

Sollte es bei euch irgendwelche Darstellungsfehler geben, dann lasst es mich einfach wissen ;)

# 522
Ich bin so glücklich darüber, endlich wieder Sonne auf meiner Haut zu spüren, ich kann's kaum in Wort fassen. Wenn ich das Haus verlasse und dieses warme Kitzeln fühle, kann ich mir ein Lächeln einfach nicht verkneifen und dafür liebe ich diese ersten Frühlingstage. Man nimmt so viele Kleinigkeiten wahr - wie z.B. die ersten Blumen und Knospen - und man freut sich darüber. In ein paar Wochen sind grüne Bäume und Wiesen wieder das normalste auf der Welt und werden keines zweiten Blickes gewürdigt. 
#515 Prague I #518 Prague V #516 Prague II #517 Prague III #520 Prague VI #518 Prague IV
Diesen Monat war ich für 3 Nächte mit meiner Familie in Prag. Kaum zu glauben, dass ich diese Stadt nicht schon vorher besucht habe, schließlich liegt meine Heimat quasi fast direkt an der tschechischen Grenze und auf der Landkarte auch ungefähr auf der gleichen Höhe wie Prag. Aber wie es so schön heißt: Besser spät als nie - deshalb haben meine Schwester und ich unseren Eltern letztes Weihnachten ganz uneigennützig die Übernachtungen geschenkt und unsere gleich mitgebucht. Angereist sind wir mit dem Zug, bei uns gibt es nämlich ein "Prag spezial" Angebot von der DB, sodass man für schlappe 43€ hin- und zurückfahren kann. Unser Hotel war in Ordnung, auf jeden Fall sauber und das Personal war freundlich, aber insgesamt war es nichts besonderes, deshalb hab ich diesbezüglich keinen heißen Geheimtipp für euch, zumal die Lage auch nicht ganz ideal war. Insgesamt kam ich leider nicht dazu, allzu viele Fotos zu machen, aber ein Prag-Post wird definitiv noch folgen und in dem erzähle ich euch dann auch genauer, wie unsere Eindrücke von der Stadt sind, was wir uns angeschaut haben etc. 

Wo ging eure letzte Reise hin? Wart ihr schon mal in Prag?
Das Ende letzten Jahres und der Anfang dieses Jahres verliefen leider recht chaotisch und anstrengend bei mir. Ich hab's einfach nicht hingekriegt, einen kleinen Weihnachtspost zu verfassen, eine Jahresrückblick zusammen- zustellen und euch allen einen guten Rutsch zu wünschen. Aber jetzt bin ich mit meinen Prüfungen für's erste durch und hab wieder Lust darauf, mich um meinen Blog zu kümmern und fange direkt damit an, euch ein bisschen was über die Bücher zu erzählen, die ich im letzten Monat gelesen habe.

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  1. "We are all completely beside ourselves" (dt. "Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke" - Release: 11. Mai 2015) von Karen Joy Fowler. Das erste Buch, dass ich dieses Jahr gelesen habe und direkt ein Highlight. Ich habe es angefangen, ohne etwas über die Geschichte zu wissen - nicht mal den Klappentext hab ich mir vorher durchgelesen. Das einzige, was ich wusste, war, dass es auf der Shortlist für den Man Booker Prize 2014 stand und als es dann im Zuge einer Kindle Aktion stark reduziert war, hab ich es mir spontan runtergeladen. Ich bin mir nicht sicher, was ich über den Inhalt verraten soll, weil nach den ersten Kapiteln etwas aufgedeckt wird, was dem dem Buch plötzlich in eine komplett andere Thematik verpasst. Mich persönlich hat das sehr positiv überrascht, denn so war es auf einmal nicht mehr nur eine Geschichte über eine Familie, in der etwas mächtig schief gelaufen ist, sondern ein Buch, dass sich mit einem ernsterem Thema beschäftigt und damit ziemlich einzigartig ist. Es ist keine actiongeladene Geschichte und stellenweise kann es etwas langatmig sein. Trotzdem kann ich es wirklich nur empfehlen, denn neben dem Thema fand ich auch den Schreibstil und den Aufbau sehr gelungen. Meiner Meinung nach auf jeden Fall lesenswert!
  2. "Northern Lights" (dt. "Der goldene Kompass") von Philip Pullman. Der erste Teil der "His Dark Materials"-Trilogie. Ich denke, den meisten dürfte diese Trilogie oder die Verfilmung dazu ein Begriff sein (wobei ich oft gehört habe, dass letztere wohl nicht sonderlich gelungen ist). Ich hatte diese Bücher schon seit längerem auf dem Radar und nachdem ich dann eine wunderschöne Ausgabe mit allen drei Teilen gefunden habe, war die Zeit dazu gekommen. Ich hab dann auch bereits während der Weihnachtsfeiertage angefangen zu lesen, hab den ersten Teil aber erst Anfang/Mitte Januar beendet. Ich kann gar nicht genau sagen, weshalb ich so lange dafür gebraucht habe, denn spannend war es definitiv, aber ich hatte Probleme damit, mich wirklich in die Geschichte zu vertiefen (was wohl mehr an mir und weniger an dem Buch lag). Entsprechend hab ich leider auch nicht allzu sehr mitgefiebert und die eigentlich ziemlich traurigen Stellen haben mich zwar nicht kalt gelassen, aber auch nicht so sehr berührt, wie ich's eigentlich gewollt hätte. Ich weiß nicht, ob ich einfach mit dem nächsten Teil weiterlesen soll, oder ob ich die Trilogie nicht lieber in ein paar Monaten (zur Herbst-/Winterzeit) von vorne anpacken möchte. Ich bin nämlich absolut überzeugt davon, dass ich diese Bücher wirklich lieben könnte, wenn ich sie zum richtigen Zeitpunkt lese. 
  3. "Raum" von Emma Donoghue. Dieses Buch wird von dem fünfjährigen Jack erzählt, der zusammen mit seiner Mutter in einem kleinen Raum lebt und überhaupt nicht weiß, dass außerhalb der Wände eine ganze Welt existiert. Die Geschichte der beiden ist dabei an den Fall "Josef Fritzl" angelehnt. Ich hatte anfangs ziemliche Schwierigkeiten mit dem Schreibstil, weil das Buch so geschrieben ist, wie es ein Fünfjähriger erzählen würde. Es fehlen sämtliche Artikel vor Nomen und die Wortwahl wirkt oft ziemlich merkwürdig. Ich hab mich dann aber doch relativ schnell daran gewöhnt und dann hat es sich auch recht flüssig und schnell lesen lassen. Ich bin mir trotzdem nicht wirklich sicher, was ich von dem Buch halten soll. Ich denke, dass die Autorin die Mutter-Kind Beziehung ganz gut dargestellt hat, aber dadurch, dass das Thema so beklemmend ist, könnte ich nicht behaupten, dass mir das Lesen Spaß gemacht hätte.  
  4. "Unnatural Creatures", eine Kurzgeschichtensammlung die von Neil Gaiman zusammengestellt wurde. Ich hab einige Geschichten bereits im Oktober gelesen und zwei oder drei hab ich noch vor mir. Alle diese Geschichten beinhalten irgendeine Form von übernatürlicher Kreatur (wie der Titel schon erahnen lässt) und wie das bei Kurzgeschichtensammlungen mit diversen Autoren nunmal so ist, treffen nicht alle immer ganz meinen Geschmack. Insgesamt machen sie mir aber schon Spaß und die Abwechslung ist auch ein Pluspunkt. Überhaupt lese ich Kurzgeschichten sehr gerne, wenn ich in Prüfungsphasen stecke. Ich hab nämlich das Problem, dass gute Bücher bei mir oft einen richtigen Sog entwickeln und ich mich dann nur schlecht von den Geschichten lösen kann, weil ich unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht. Kurzgeschichten kann ich dagegen einfach ohne Unterbrechung komplett durchlesen, die Sache ist abgeschlossen und ich kann mich wieder voll und ganz auf Lernstoff konzentrieren. Falls ihr also das gleiche Problem haben solltet, wären Kurzgeschichten vielleicht auch eine gute Lösung für euch ;)
  5. "Something Rotten" (dt. "Es ist was faul") von Jasper Fforde. Ich wiederhole mich, aber ich kann gar nicht oft genug sagen, wie sehr ich die "Thursday Next"-Reihe liebe. Bei dem Buch handelt es sich um den 4. Band, deshalb verrate ich euch über den Inhalt lieber nichts. Diese Bücher sind auf eine sehr absurde Art und Weise unheimlich komisch (Stichwort: Britischer Humor, erinnert zum Beispiel etwas an Douglas Adams) und bringen mich beim Lesen wirklich laut zum Lachen. Überhaupt kann ich diese Bücher einfach nur jedem empfehlen, der was für Literatur übrig hat und über einen grober Überblick über die wichtigsten englischsprachigen Klassiker verfügt, ansonsten versteht man viele Witze und Anspielungen wahrscheinlich nicht. In diesem Teil spielt z.B. Hamlet eine große Rolle und zum erste Mal in meinem Leben war ich tatsächlich froh darüber, dass ich vor Jahren in einem Shakespeare Seminar war und das Stück gelesen habe. Lest euch einfach am besten mal den Klappentext des 1. Teils "The Eyre Affair"/"Der Fall Jane Eyre" durch.
  6. "The Invisible Man" (dt. "Der Unsichtbare") von H.G. Wells. Ich hab mir vorgenommen, 2015 jeden Monat mindestens einen Klassiker zu lesen und das war meine Wahl für den Januar. Von Wells habe ich bereits "War of the Worlds" und "The Time Machine" gelesen und beide hab ich auch wirklich gerne gemocht. Auch "The Invisible Man" hat mir wieder richtig gut gefallen - ich mag seinen Schreibstil gerne und Science Fiction sowieso. Leuten, die sich für das Genre interessieren, würde ich dazu raten, mal einen Blick auf seine Bücher zu werfen. Ich finde es zumindest immer ganz spannend zu sehen, wie so etwas angefangen hat.