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... it doesn't really feel like christmas at all. 
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  1. "The Well of Lost Plots" (dt. "Im Brunnen der Manuskripte") von Jasper Fforde. Bei dem Buch handelt es sich um den dritten Band einer Reihe, weshalb ich zum Inhalt nicht allzu viel verraten kann und möchte. Ganz grob gesagt  geht es in den Büchern um die Literatur-Agentin Thursday Next, die in einem alternativen 1985 dafür sorgt, dass in der Welt der Bücher alles rechtens ist. Ich tue mich gerade recht schwer mit dem Versuch, euch ein kurze Beschreibung der Bücher zu liefern, weil ich nicht zu viel verraten möchte, da ich denke, dass man sich am besten möglichst unwissend in die Geschichte reinstürzen sollte. Die Welt, die Jasper Fforde hier geschaffen hat ist wirklich wunderbar fantasievoll, absurd und herrlich komisch. Dazu kommen noch zahlreiche Wortspiele (würde deshalb auch nach Möglichkeit dazu raten, die Originalversionen zu lesen!) und ganz viele Charaktere aus diversen Klassikern. Ich würde diese Reihe wirklich jedem empfehlen, der absurd-trockenen Humor mag, Literatur zu schätzen weiß und zumindest einen groben Überblick über die wichtigsten englischsprachigen Klassiker hat (andernfalls versteht man viele Witze und Anspielung wohl nicht). Ich für meinen Teil liebe diese Bücher und freue mich schon sehr darauf, bald den nächsten Teil zu lesen. 
  2. "The Great Gatsby" (dt. "Der große Gatsby") von F. Scott Fitzgerald. Endlich, endlich, endlich hab ich dieses Buch gelesen! Ich hatte das schon seit Jahren bei mir rumstehen, allerdings in einer anderen Edition, die ich persönlich ziemlich hässlich fand und die furchtbar klein und eng gedruckt war. Mein eigentliches Vorhaben war es ja, dieses Buch zu lesen, bevor der Kinofilm mit Leonardo DiCaprio anlief (der übrigens sehr empfehlenswert ist - ganz wunderbar besetzt, klasse Kulissen und Bilder und auch sehr nah am Buch, oft sogar mit exakt gleichem Wortlaut). Hab ich wohl knapp *hust* nicht geschafft. Es tat dem Spaß beim Lesen allerdings keinen Abbruch, den Film vorher schon gesehen zu haben. Ich mochte das Buch wirklich sehr und konnte mich für Fitzgeralds Schreibstil begeistern und habe direkt weitere Bücher von ihm zu meiner to-read-Liste hinzugefügt. Die Geschichte über Gatsby finde ich ganz wundervoll und die unterschiedlichen Charaktere sind toll konstruiert und sehr vielseitig. Ich finde zwar, dass keiner der Charaktere sonderlich sympathisch ist, mir persönlich ist es aber auch nicht wichtig, ob ich mich mit einer der Personen identifizieren kann oder nicht - das wollte ich nur mal erwähnen, weil ich weiß, dass es viele Leute gibt, die Bücher als schlecht empfinden, sobald sie die Charaktere nicht ausstehen können. Abgesehen davon finde ich, das hier wunderbar mit Symbolen gearbeitet wurde und die Gesellschaftskritik ist auch sehr treffend. Überhaupt gibt es in diesem Buch so unglaublich viele zitierwürdige Passagen. Ich denke, dass es definitiv lesenswert ist und sich seine Stellung als Klassiker mehr als verdient hat.
  3. "Pride and Prejudice" (dt. "Stolz und Vorurteil") von Jane Austen. Ich hab ja recht lange einen Bogen um Jane Austen gemacht, warum kann ich gar nicht so genau sagen - vielleicht so ein vager Gedanke, dass es sich dabei um ein typisches "Frauenbuch" handelt, was meistens nicht so mein Fall ist. Letztendlich hat sich dann aber doch die Neugier durchgesetzt, außerdem hab ich es mir selbst zum Ziel gesetzt, ein möglichst breites Spektrum an Klassikern zu kennen. Für "Pride and Prejudice" hab ich mich entschieden, weil es schlicht und ergreifend ihr bekanntestes Werk ist und damit auch den größten "literarischen Impact" hat. So wirklich überzeugt hat es mich aber leider nicht. Ich fand das Buch definitv nicht schlecht und ich kann auch nachvollziehen, warum viele Jane Austen mögen (ihre Ironie ist wirklich unterhaltsam), aber insgesamt hat mich das Buch einfach etwas gelangweilt und hat es nicht unter meine Lieblingsklassiker geschafft. So ganz aufgeben möchte ich die Autorin allerdings noch nicht und werde irgendwann sicher noch etwas anderes von ihr lesen. Momentan tendiere ich zu Northanger Abbey, weil sie darin wohl das Genre des Gothic auf die Schippe nehmen soll, was für mich ganz spannend klingt. 
  4. "Every Day" (dt. "Letztendlich sind wir dem Universum egal") von David Levithan. In diesem Buch geht es um einen Jugendlichen, der jeden Tag in einem anderen Körper aufwacht und versucht, die Leben derjenigen Personen für sie möglichst normal weiterzuführen. Bis er (genau genommen ist dieser Jugendliche allerdings geschlechtslos) sich in ein Mädchen verliebt, was seine Existenz (und damit auch die der Menschen, in deren Körper er für einen Tag steckt) schon ziemlich durcheinander wirft. Ich fand diese Idee sehr spannend und mochte das bisher einzige andere Buch, welches ich von diesem Autor gelesen habe ("Das Wörterbuch der Liebenden") sehr gerne, weshalb für mich schon beim Erscheinen feststand, dass ich das unbedingt irgendwann lesen möchte. Es wäre ein bisschen zu hart ausgedrückt, wenn ich sagen würde, dass ich davon enttäuscht war - es war wirklich unterhaltsam, der Ansatz war echt interessant, es hat sich wahnsinnig schnell lesen lassen und war auch nicht schlecht geschrieben - aber ich hätte mir einfach ein kleines bisschen mehr erwartet. Ich mochte die Liebesgeschichte leider nicht allzu sehr, die war für meinen Geschmack zu Insta-Love-lastig und die Lösung der ein oder anderen Situation hat sich der Autor  auch etwas zu leicht gemacht. Alles in allem: Kann man definitiv lesen, muss man aber nicht unbedingt. 
  5. "Der Schatten des Windes" von Carlos Ruiz Zafón. In diese Buch geht es um Daniel Sempere, der von seinem Vater eines Nachts zum Friedhof der vergessenen Bücher mitgenommen wird. Dort darf er sich ein Buch aussuchen, er wählt "Der Schatten des Windes" von dem unbekannten Autor Julián Carax, liest es noch in der selben Nacht und ist absolut begeistert. Deshalb möchte er herausfinden, ob der Autor auch noch andere Werke herausgebracht hat und erfährt, dass er eines der letzten Exemplare besitzt, nachdem ein Unbekannter sämtliche Bücher Carax' verbrannt oder anderweitig zerstört hat. Man begleitet Daniel von seiner Kindheit bis ins Erwachsenenalter auf seiner Suche nach dem Grund dafür. Mir hat die Geschichte wirklich sehr gut gefallen. Das Buch ist sehr verschachtelt aufgebaut und es dauert eine Weile, bis sich die ersten Handlungsfäden verbinden und man langsam erahnen kann, in welche Richtung das Ganze gehen soll. Ich hab die Geschichte als sehr gut durchdacht und geschickt erzählt empfunden und war bzw. bin ziemlich begeistert davon. Definitiv eine Empfehlung meinerseits an alle, die nicht von (leicht) historischen Romanen abgeneigt sind und mysteriöse Geschichten lieben.
Was habt ihr in letzter Zeit so gelesen? Waren irgendwelche Highlights dabei?
Und an alle Austen-Leser: Welches ist euer Lieblingsbuch der Autorin?
Wir haben Dezember, der Advent hat begonnen und schön langsam rücken die Feiertage und das Ende des Jahres immer näher. Wobei, was heißt hier langsam - hatten wir nicht erst vor ein paar Tagen Neujahr? Kleine Anekdote am Rande: Erst letztens saß ich in einer Vorlesung und wusste nicht mehr, welches Jahr wir eigentlich haben. Hätte ich mich in diesem Moment zwischen 2013 und 2014 als Antwortmöglichkeiten entscheiden müssen (und nicht schnell auf mein Handy linsen können), ich hätte ganz sicher auf 2013 getippt. Geht's euch auch manchmal so, oder sollte ich mir Sorgen um mein Gedächtnis machen? 

Wie dem auch sei, ich hab mir gedacht, dass ich gerne eine kleine Post-Reihe zu all den Dingen machen würde, die mich auch dieses Jahr hoffentlich wieder gut durch den Winter und das Schmuddelwetter bringen werden. Noch hat es bei mir zwar sehr unwinterliche Temperaturen (durchschnittlich so zwischen 12-15°C), aber ich glaube nicht, dass es noch lange so bleiben wird und außerdem scheint der Winter anderswo bereits Einzug erhalten zu haben. Wie sind die Temperaturen denn bei euch so?

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  • Gesunde Ernährung: Ja ja, gesunde Ernährung ist natürlich immer wichtig, aber ganz besonders in der Hochsaison für Erkältungen und Grippe kann eine Extraportion an Vitaminen nicht schaden, um das Immunsystem so gut wie nur möglich zu unterstützen. Denn seien wir ehrlich, Erkältungen sind furchtbar grässlich, eklig und einfach nur bäääh und wir könnten alle gut und gerne darauf verzichten. Ich würde euch jetzt an dieser Stelle auch gerne noch einen Vortrag darüber halten, wie nützlich zu diesem Zweck auch Wechselduschen und Sport sind, aber das käme mir schon sehr geheuchelt vor, weil ich selbst absoluter Warmduscher bin und es nicht mal schaffe, regelmäßig zu meinem Yoga-Kurs zu gehen - Schande über mein Haupt. 

#506 Advent Calendar
  • Lichterketten: Dass einem die scheinbar nicht enden wollende Dunkelheit in den Wintermonaten auf's Gemüt schlägt, kennt vermutlich auch fast jeder. Zwar können Lichterketten die Sonne leider nicht ersetzen, wenn es darum geht, Vitamin D herzustellen, aber ein bisschen erträglicher machen sie trübe Tage und gefühlt endlose Nächte zumindest für mich trotzdem. Ich liebe mein Bett übrigens dafür, dass es sich so wunderbar dazu eignet, von Lichterketten umwickelt zu werden und meine allerbeste Mitbewohnerin dafür, dass sie mir diesen wunderschönen Lichterketten-Glitzerpapier-Schneeflöcken-Adventskalender gebastelt hat :)

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  • Leckereien und Comfort Food: Ich persönlich liebe ja diese typischen Weihnachtsgewürze und könnte mich ausschließlich von Lebkuchen, Plätzchen und co. ernähren. Tue ich natürlich nicht (siehe Punkt 1), aber gerade in der Winter- und Weihnachtszeit gönn ich mir auch nur zu gerne mal eine Auszeit und mach es mir mit einer Tasse Kakao (sehr gerne auch mit Zimt, Vanille oder Lebkuchengewürz verfeinert) und selbstgebackenen Plätzchen gemütlich. Ich werde niemals verstehen, weshalb man sich sein Leben selbst schwerer machen muss, als es eh schon ist, indem man sich solche Dinge verbietet. Zumindest, wenn es dafür keine gesundheitlichen oder spirituellen Gründe gibt. Das gilt jetzt übrigens nicht nur für Lebkuchen o.ä. - soll ja tatsächlich Menschen geben, die mit Weihnachtsgebäck nichts anfangen können - sondern generell für Leckereien, mit denen man sich selbst etwas Gutes tun kann. 

#508
  • Filme und Serien: Zu welcher Jahreszeit lässt es sich besser ohne schlechtes Gewissen stundenlang vor dem Fernseher (oder in meinem Fall dem Laptop) faulenzen als im Winter? Richtig: zu keiner. Die langen Abende - denn für mich beginnt der Abend, sobald es draußen dunkel wird - eignen sich eben ideal für einen Film-Marathon oder um Serien zu suchten. Momentan stehe ich total auf Doctor Who und drücke mich davor, die letzte Staffel Dexter zu gucken, weil ich die Befürchtung habe, dass ich mit dem Ende nicht allzu glücklich sein werde.  Was schaut ihr denn gerne?