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Es ist vollbracht und es hätte wahrscheinlich absolut niemand mehr damit gerechnet. Die Zeichnung, deren Anfang ich euch mal im Februar letzten Jahres gezeigt habe, habe ich tatsächlich endlich zu Ende gebracht. Leider nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe. Eigentlich wollte ich, dass sie den Kopf auf einer Hand aufstützt. Die Hand wollte aber nicht so wie ich, weshalb ich mir eine Notlösung einfallen lassen musste und ihr ein angedeutetes Kopftuch verpasst habe. Auch das wurde nicht annähernd so, wie es in meiner Vorstellung aussah, denn Stoffe kriege ich nicht gut hin. Zumindest noch nicht - ich habe nämlich wirklich vor, endlich mal wieder mehr zu zeichnen. Ich hab das früher so oft und gerne gemacht, bevor ich das Fotografieren für mich entdeckt habe und ich find's immer wieder schade, dass ich es seit Jahren schleifen lasse. Denn wenn ich meine Stifte dann erst mal in der Hand halte, kann ich die Zeit und alles um mich herum für Stunden komplett vergessen. Ich nehme mir diese Zeit nur viel zu selten, was echt bescheuert ist, wenn ich mir vor Augen halte, wie oft ich sie sinnlos verdödle. 
#465 Candy Cookies #466 Candy Cookies
  1. Man braucht: 170g Butter, 170g braunen Zucker, 50g (weißen) Zucker, 1 Ei, 1 TL Vanilleextrakt, 180g Mehl, 2 Pck. Vanillepuddingpulver, 1 TL Backpulver, 1 Prise Salz, nach belieben Oreos und M&Ms, optional noch bunte Streusel, Zucker-Konfetti oder ähnliches.
  2. Zubereitung: Die Butter, den Zucker, das Ei und den Vanilleextrakt mit dem Handrührgerät so lange durchmixen, bis eine glatte Masse entsteht. Danach das Mehl, das Puddingpulver, das Backpulver und etwas Salz hinzufügen und nochmal kurz verrühren, bis es sich zu einem Teig verbindet. Zuletzt kommen noch die zerkrümelten Oreos, M&M's und Streusel (oder was auch immer ihr sonst noch zufügen wollt) dazu und werden ebenfalls untergerührt. Formt jetzt Kugeln aus dem Teig (je nachdem, wie groß ihr sie haben wollt) und drückt sie nur ein ganz kleines bisschen flach, die werden dann beim Backen von alleine flacher. Stellt die Teigkugeln dann für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank, bevor ihr sie dann bei 180°C im Backofen für ca. 10-12 Minuten backt.



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Man nehme ein waldiges Gebiet, einen eiskalten Fluss (in meinem Fall die Sill) und schon kann man's aushalten.
Tut mir leid, dass das jetzt nicht für jeden hilfreich erscheinen mag ;)
Zugegeben, mal wieder etwas *hüstel* spät dran, aber besser spät, als nie. Und Bücher werden ja zum Glück mit der Zeit nicht schlechter, allerdings leider auch nicht besser. Der Mai war nämlich ein recht gemischter Monat. Ich hoffe, ich krieg meine Eindrücke fast zwei Monate später noch halbwegs auf die Reihe.
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  1. "Cinder" (dt. "Wie Monde so silbern") von Marissa Meyer. Ich hab ja ein ziemliches Faible für Märchenneuerzählungen und bin großer Sciece-Fiction-Fan, deshalb kam ich um dieses Buch einfach nicht herum. Ich meine, Cinderella als Cyborg in einer dystopischen Stadt in Asien - was will man mehr? Dazu kamen dann noch massig begeisterte Bewertungen auf Goodreads und meine Vorfreude war geweckt. Leider konnte mir das Buch beim Lesen überhaupt keine Freude bereiten. Ich fand die Idee dahinter so toll, aber die Umsetzung war für mich eine riesige Enttäuschung. Auf der einen Seite fand ich es extrem vorhersehbar, ich wusste quasi nach den ersten Kapiteln bereits, wie es enden wird. Auf der anderen Seite waren die Charaktere und die Handlung so übertrieben und klischeehaft, teilweise ist's meiner Meinung nach schon ins Lächerliche abgedriftet. Kurz: Meinen Geschmack hat es überhaupt nicht getroffen.
  2. "Vergebung" von Stieg Larsson. Das ist ja der dritte (und leider auch letzte) Teil der Millenium-Trilogie, deshalb sag ich da zum Inhalt nichts. Ich mochte den wieder genauso gern wie die Vorgänger, es war gewohnt spannend und gut geschrieben und hat alles, was man sich von eine gutem Thriller wünschen kann. Ich kann mich nur wiederholen und diese Reihe weiterempfehlen. 
  3. "Aufzeichnungen aus dem Kellerloch" von Fjodor Dostoyjevski. Bei dem Buch tue ich mich auch nach Wochen noch schwer, wenn es darum geht, ein Urteil zu fällen. Was ich ganz klar sagen kann, ist, dass ich den Protagonisten für ein ziemliches Ekel halte. Aber das ist wohl so gewollt. Seine Gedankengänge waren schon ziemlich faszinierend, wenn auch eher wenig nachvollziehbar (zum Glück!). Ich tat mich beim Lesen aber recht schwer und hab immer nur so 10 Seiten am Stück geschafft, weil mich die Hauptperson schon ziemlich verrückt gemacht hat. Ich bin aber ganz froh, dass ich mal etwas von etwas von Dostoyjeyski gelesen habe, auch wenn ich bezweifle, dass ich in naher Zukunft wieder zu etwas von ihm greifen werde. 
  4. "1984" von George Orwell. Ich denke, dieses Buch dürfte jedem zumindest ein Begriff sein. Ich hab das vor einigen Jahren schon mal gelesen und wollte meine Eindrücke jetzt, nachdem ich selbst doch etwas erwachsener geworden bin, nochmal auffrischen. Abgesehen davon, dass ich diese Zukunftsvision natürlich immer noch erschreckend finde, hat mich dieses Mal vor allem das Konzept des "Doublethink" ziemlich fasziniert und beschäftigt. 1984 ist meiner Meinung nach ein wirklich lesenswerter Klassiker, um nicht zu sagen, ein MUSS. 
  5. "Der böse Ort" von Ben Aaronovitch. Das ist der vierte Teil der Die Flüsse von London/Peter Grant Reihe, die ich ziemlich gerne mag, deshalb konnte ich natürlich kaum auf die Fortsetzung warten. Ich will jetzt auch nicht zu viel verraten (ist ja schließlich der 4. Teil), aber der Humor des Buches war gewohnt gut, Peter Grant ist immer noch genauso sympathisch-doof und dieses Ende! Ich war schon leicht geschockt und freue mich bereits auf Band 5. Für alle, die noch nichts von der Reihe wissen: Es geht darin um Peter, der als Zauberlehrling bei der Polizei Londons den bösen Jungs das Handwerk legen muss. Klingt etwas schräg, ist es auch. Aber ich finde die Bücher wirklich unterhaltsam und lustig und kann sie weiterempfehlen.
  6. "Der Monstrumologe" von Rick Yancey. Auch ein Buch, das mich ziemlich enttäuscht hat. Ich mochte den Schreibstil nicht und fand die Charaktere eher dürftig. Weshalb sich unser Protagonist hier so viel gefallen lässt, ist mir einfach ein Rätsel. Und spätestens nach dem 100sten "Mach fix, Will Henry" konnte ich mir genervte Seufzer nicht mehr verkneifen. Leider konnte mich die Story auch nicht wirklich packen, dafür war der Ekelfaktor teilweise schon ziemlich hoch. Das einzige, was ich an dem Buch wirklich schön finde, ist das tolle Cover und die wunderbare Aufmachung, aber das alleine reicht leider bei weitem nicht aus. War alles in allem leider so überhaupt nicht meins und ich werde die Reihe definitiv nicht weiterverfolgen. 
  7. "Life in Outer Space" (dt. "Der Beweis, dass es ein Leben außerhalb meines Zimmers gibt", erscheint im Oktober) von Melissa Keil. Dieses Buch wurde mir von captain cow empfohlen (Danke dafür!) und weil mir gerade nach etwas locker-leichtem für unterwegs war, hab ich es mir auch gleich als e-book runtergeladen und es ziemlich schnell weggelesen. Ich kann mich leider nicht mehr so gut daran erinnern, aber ich weiß noch, dass es mich wirklich gut unterhalten hat und dass ich die Story und die Charaktere sehr mochte. Wenn ihr nerdige/geeky Bücher so sehr mögt wie ich, dann werdet ihr es sicher auch lieben.
  8. "Eleanor & Park" (noch nicht übersetzt) von Rainbow Rowell. Dabei handelt es sich um eine ganz süße Liebesgeschichte für Jugendliche. Ich lese sowas ja eher selten, aber ich wollte unbedingt mal etwas von der Autorin ausprobieren und hab's nicht bereut. Es ist schön geschrieben, die Charaktere waren mir absolut sympathisch und es war auch gar nicht so 08/15, wie ich befürchtet hatte. Ich würd's weiterempfehlen, übrigens auch an alle, die vielleicht zum ersten Mal ein Buch auf englisch lesen wollen, sprachlich dürfte das wenig Probleme bereiten.