Januar- und Februarbücher

Im Januar habe ich unheimlich viel gelesen, allerdings überwiegend Bücher und Texte zur Prüfungsvorbereitung für die Uni. Für Freizeitliteratur war kaum  Zeit, weshalb es sich auch nicht gelohnt hat, einen eigenen Bücher-Post für diesen Monat zu schreiben. Deshalb gibt's dieses Mal Januar und Februar in einem ;)

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  1. "Under Wildwood" (dt. Titel "Wildwood - Das Geheimnis unter dem Wald") von Colin Meloy mit Illustrationen von Carson Ellis. Das ist der zweite Teil der Wildwood-Chroniken, einer ganz tollen und liebevollen Fantasy-Reihe für Kinder. Ich finde die Gestaltung der Bücher unheimlich schön (dadurch bin ich eigentlich erst darauf aufmerksam geworden) und hab die Charaktere im ersten Teil wirklich ins Herz geschlossen. Auch die Fortsetzung hat mir viel Spaß bereitet, obwohl man merkt, dass es sich bei diesem Buch um den typischen Zwischenteil handelt, der das Finale vorbereitet. Die Geschichte ist in sich nicht wirklich abgeschlossen, so wie es beim ersten Band der Fall war. Ob man das jetzt allerdings als negativ werten möchte, sei mal dahingestellt. Auf jeden Fall freu ich mich wirklich schon auf die Fortsetzung und kann die Bücher jedem empfehlen, der z.B. "Die Chroniken von Narnia" gerne mochte. 
  2. "Verdammnis" von Stieg Larsson, der zweite Teil der Millenium-Trilogie. Auch da mochte ich die Fortsetzung wieder richtig gerne. Obwohl die Bücher ja doch eher lang sind, kommt bei mir beim Lesen keine Langeweile auf, weil immer irgendwas im Gange ist, ohne dass es aber zu überladen mit Action wäre. Was ich an der Reihe aber besonders gerne mag, ist, dass die Hauptcharaktere alle etwas anders sind, als man sie sonst so aus Thrillern kennt - wir haben hier nämlich weder den perfekten Helden, noch den abgewrackten Ermittler (der ja besonders in Skandinavien so beliebt zu sein scheint). Ich werde demnächst sicher zu "Vergebung" greifen, um die Reihe abzuschließen.
  3. "Die Frau des Zeitreisenden" von Audrey Niffenegger. Ich lese ja wirklich querbeet, aber wenn es ein Genre gibt, das mich so gut wie gar nicht interessiert, dann ist es das der Liebesgeschichten. Eigentlich. Dieses Buch hatte ich trotzdem schon recht lange auf meiner "Möchte-ich-lesen-Liste", weil ich so viel gutes darüber gehört habe und die Idee von Zeitreisen grundsätzlich unheimlich spannend finde. Im Februar war's jetzt dann auch endlich mal so weit und mir hat es insgesamt wirklich überraschend gut gefallen. Ich mochte die Charaktere, den Aufbau der Geschichte und den gesamten Erzählstil. Ich finde, das Buch hatte etwas puzzlehaftes, weil man den Handlungsstrang durch die vielen Zeitsprünge erst nach und nach zusammensetzen konnte. Definitiv lesenswert, finde ich. 
  4. "Stone Bruises" (dt. Titel "Der Hof") von Simon Beckett. Als riesiger David Hunter-Fan ("Die Chemie des Todes", usw.) musste ich das einfach sofort haben, als es erschienen ist, auch wenn es nicht zu dieser Reihe gehört. Der Klappentext klang trotzdem sehr vielversprechend und mich hat der Inhalt letztendlich auch nicht enttäuscht. Die beschriebene Atmosphäre kommt unheimlich gut rüber, die Handlung ist fesselnd, obwohl man eigentlich bis zum Schluss weder weiß, wodurch die erzählte Geschichte ausgelöst wurde, noch, wohin sie einen wohl führen wird und insgesamt liest es sich sehr flüssig und schnell. Zumindest konnte ich es kaum aus der Hand legen und war dann auch innerhalb weniger als 24 Stunden durch damit. Ich kann's Simon Beckett Fans auf jeden Fall empfehlen, man darf allerdings wirklich keinen David-Hunter-Thriller erwarten, wenn man nicht enttäuscht werden will. Dazu ist das Buch einfach zu anders. 
  5. "Abgeschnitten" von Sebastian Fitzek und Michael Tsokos. Ich bin immer noch kein allzu großer Fan von Sebastian Fitzeks Büchern, weil mir die eigentlich zu unrealistisch und viel zu vollgestopft mit Action sind (gefühlt entgeht pro 10 Seiten mindestens einmal mindestens eine Person ganz knapp einem grausamen Tod), aber manchmal ist es genau das, was ich lesen möchte. Und in der Hinsicht wurde ich von noch keinem seiner Bücher enttäuscht. Allerdings habe ich gehofft, dass dieses Buch stärker auf rechtsmedizinische Tätigkeiten eingeht, wenn mit Tsokos schon ein bekannter Fachmann mit am Werk war. In der Hinsicht hat es meine Erwartungen leider nicht erfüllt. Insgesamt fand ich es ganz okay, ziemlich spannend und kurzweilig. Kann man auf jeden Fall gut lesen, wenn man in der richtigen Stimmung ist. 
  6. "Harry Potter and the Prisoner of Azkaban" von J.K. Rowling. Der dritte Teil war schon immer mein Favorit der kompletten Reihe (ganz dicht gefolgt vom siebten) und auch nach dem gefühlt 10000000.sten Re-Read hat sich das nicht geändert. Ich muss nicht mehr dazu sagen, oder?
  7. "The Darkest Minds" (dt. Titel "Die Überlebenden") von Alexandra Bracken. Das ist eine Dystopie, über die ich im letzten Jahr eigentlich ausschließlich gutes gehört habe und weil mich die Idee (Kinder mit übernatürlichen Fähigkeiten) angesprochen hat, wollte ich es auch unbedingt lesen. Leider muss ich sagen, dass ich der Geschichte letztendlich nicht wirklich viel abgewinnen konnte - ich hatte beim Lesen den Eindruck, dass so viel mehr Zeit darauf verwendet wurde, eine 08/15 Liebesgeschichte zu erzählen, als die dystopische Gesellschaft zu beschreiben, was ich deutlich interessanter gefunden hätte - und hab es deshalb als ziemlichen Flop empfunden. Allerdings hat mich noch keine der Jugendbuch-Dystopien, die ich bisher gelesen habe, sonderlich begeistert, was wohl dafür spricht, dass dieses ganze Genre einfach nicht mein Ding ist. 

Kommentare :

  1. Die Millenium-Reihe steht auch schon lange auf meinem Wunschzettel.
    Simon Beckett mag ich auch total & hab die David-Hunter-Reihe verschlungen. Ich warte aber noch, bis Der Hof als Taschenbuch irgendwann rauskommt. Man geht halt trotzdem mit so einer Vorfreude an ein Buch, obwohl man eigentlich weiß, dass es anders wird als die Reihe davor.
    Von Fitzek habe ich bis jetzt noch nichts gelesen, will das aber ändern! Hab viel Gutes über die Bücher gehört & gelesen!

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  2. ich hab den bücherpost schon vermisst ;)
    und jetzt hast du mich auf die idee gebracht, die frau des zeitreisenden zu bestellen! ich kenn den film schon, aber wenn das buch so gut ist, muss ich das auf jeden fall auch lesen :)

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  3. Die Frau des Zeitreisenden habe ich nicht gelesen, sondern geschaut. Ich fand den Film noch trauriger als Titanic :(

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  4. "Die Frau des Zeitreisenden" mochte ich auch sehr sehr gerne, als ich es vor einigen Jahren gelesen habe, es gibt auch eine unglaublich schöne Verfilmung dazu!
    Im Gegensatz zu dir liebe ich Dystopien - gerade lese ich "Delirium" von Lauren Oliver, kennst du das bereits? Ich bin zwar erst gut bei der Hälfte des Buches, aber ich bin schon jetzt ziemlich begeistert.
    Liebe Grüße, ich freue mich schon jetzt auf denen "Gelesen"-Post für den März. :)

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  5. Oh, Noah von Fitzek kenn ich noch gar nicht, muss ich gleich mal schauen!
    Aber ich bin auch eher so der Taschenbuchtyp ;)
    Du liest aber auch viel auf englisch - ich würde dafür Jahre brauchen....

    Er ist wieder da ist ein total anderes Buch, einerseits wirklich gut, aber hat eben auch seine Durststrecken^^
    Bin schon gespannt auf deine Meinung, wenn du es gelesen hast!

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