Noch ist die Erdbeersaison zwar noch nicht gekommen, aber wenn das Wetter weiterhin viel zu schön, sonnenreich und warm für diese Jahreszeit bleibt, verschiebt sie sich ja vielleicht sogar ein bisschen nach vorne, wer weiß?
Auf jeden Fall wollte ich dieses Rezept eigentlich schon letztes Jahr posten, hab's aber aus mir unerfindlichen Gründen scheinbar nicht getan, weil ich es noch immer als Entwurf abgespeichert gefunden habe.
Lange Rede, kurzer Sinn: Das ist mein mit Abstand liebstes Rezept für Erdbeerkuchen, weil es unheimlich schnell geht und man kaum etwas braucht - noch nicht mal einen Backofen! Deshalb muss ich es einfach mit euch teilen, auch wenn es noch keine (regionalen) Erdbeeren gibt. Speichert's euch einfach schon mal für den Sommer ab ;)

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  1. Man braucht (für eine Springform ø 26cm): 200g Butterkekse, 90g Butter, 2 EL Zucker, 1 Vanilleschote oder etwas Vanillepaste, 3 EL Speisestärke, 300ml Milch, 3 Eigelbe, 4EL Puderzucker, 2 EL Butter, 250g Erdbeeren, gehackte ungesalzene Pistazienkerne und/oder Schokostreusel.
  2. Zubereitung des Bodens: Kekse fein zerkrümeln, Butter schmelzen und beides zusammen mit dem Zucker gut vermischen. Den Boden der Springform mit Backpapier bedecken und die Keksmasse festdrücken. Danach geht's damit ab in den Kühlschrank, damit der Boden aushärten kann.
  3. Zubereitung der Creme: Stärke mit 3 EL Milch verrühren, Eigelbe unterrühren. Milch, Vanillemark/Vanillepaste, Puderzucker und Butter in einem Topf aufkochen. Die Stärke-Mischung in die Milch einrühren und aufkochen lassen, bis die Masse andickt. Die Creme abkühlen lassen, durch ein Sieb streichen und auf dem Boden verteilen.
  4. Belag: Erdbeeren waschen und in dünne Scheiben schneiden. Auf dem Kuchen verteilen und mit Pistazienkernen/Streuseln bestreuen. Bis zum Verzehr kühlen.
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Es ist Sonntag, ich bin jetzt seit zwei Wochen wieder in Innsbruck und in drei Wochen sind schon wieder Osterferien. Danach kommt die erste Prüfungswelle auf mich zu und kaum ist die überstanden, kann ich mich auf die nächste gefasst machen. Und dann war's das schon wieder mit dem 2. Semester. Vollkommen verrückt!

Ich musste meine Kamera dieses mal leider Zuhause lassen, weil ich auch so schon komplett überfordert mit meinem Gepäck war. Und jedes Mal, wenn ich wieder an wunderschönen blühenden Bäumen vorbeilaufe oder die Sonne hinter den Bergen versinken sehe, versetzt es mir einen klitzekleinen Stich ins Herz. Wie gerne ich das alles festhalten würde! Es ist ja nicht so, als würde ich die Schönheit, die sich mir bietet, nicht auch so genießen können, aber ich habe immer das Gefühl, dass ich sie durch den Sucher ein bisschen intensiver und fokussierter wahrnehme
Geht's anderen Fotografieverrückten da draußen ähnlich?

Weil ich deshalb zur Zeit keine neuen Fotos machen kann, ich den Blog aber auch nicht unbedingt brachliegen lassen möchte, wollte ich euch fragen: Habt ihr irgendwelche Wünsche? Was würdet ihr gerne lesen?
Im Januar habe ich unheimlich viel gelesen, allerdings überwiegend Bücher und Texte zur Prüfungsvorbereitung für die Uni. Für Freizeitliteratur war kaum  Zeit, weshalb es sich auch nicht gelohnt hat, einen eigenen Bücher-Post für diesen Monat zu schreiben. Deshalb gibt's dieses Mal Januar und Februar in einem ;)

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  1. "Under Wildwood" (dt. Titel "Wildwood - Das Geheimnis unter dem Wald") von Colin Meloy mit Illustrationen von Carson Ellis. Das ist der zweite Teil der Wildwood-Chroniken, einer ganz tollen und liebevollen Fantasy-Reihe für Kinder. Ich finde die Gestaltung der Bücher unheimlich schön (dadurch bin ich eigentlich erst darauf aufmerksam geworden) und hab die Charaktere im ersten Teil wirklich ins Herz geschlossen. Auch die Fortsetzung hat mir viel Spaß bereitet, obwohl man merkt, dass es sich bei diesem Buch um den typischen Zwischenteil handelt, der das Finale vorbereitet. Die Geschichte ist in sich nicht wirklich abgeschlossen, so wie es beim ersten Band der Fall war. Ob man das jetzt allerdings als negativ werten möchte, sei mal dahingestellt. Auf jeden Fall freu ich mich wirklich schon auf die Fortsetzung und kann die Bücher jedem empfehlen, der z.B. "Die Chroniken von Narnia" gerne mochte. 
  2. "Verdammnis" von Stieg Larsson, der zweite Teil der Millenium-Trilogie. Auch da mochte ich die Fortsetzung wieder richtig gerne. Obwohl die Bücher ja doch eher lang sind, kommt bei mir beim Lesen keine Langeweile auf, weil immer irgendwas im Gange ist, ohne dass es aber zu überladen mit Action wäre. Was ich an der Reihe aber besonders gerne mag, ist, dass die Hauptcharaktere alle etwas anders sind, als man sie sonst so aus Thrillern kennt - wir haben hier nämlich weder den perfekten Helden, noch den abgewrackten Ermittler (der ja besonders in Skandinavien so beliebt zu sein scheint). Ich werde demnächst sicher zu "Vergebung" greifen, um die Reihe abzuschließen.
  3. "Die Frau des Zeitreisenden" von Audrey Niffenegger. Ich lese ja wirklich querbeet, aber wenn es ein Genre gibt, das mich so gut wie gar nicht interessiert, dann ist es das der Liebesgeschichten. Eigentlich. Dieses Buch hatte ich trotzdem schon recht lange auf meiner "Möchte-ich-lesen-Liste", weil ich so viel gutes darüber gehört habe und die Idee von Zeitreisen grundsätzlich unheimlich spannend finde. Im Februar war's jetzt dann auch endlich mal so weit und mir hat es insgesamt wirklich überraschend gut gefallen. Ich mochte die Charaktere, den Aufbau der Geschichte und den gesamten Erzählstil. Ich finde, das Buch hatte etwas puzzlehaftes, weil man den Handlungsstrang durch die vielen Zeitsprünge erst nach und nach zusammensetzen konnte. Definitiv lesenswert, finde ich. 
  4. "Stone Bruises" (dt. Titel "Der Hof") von Simon Beckett. Als riesiger David Hunter-Fan ("Die Chemie des Todes", usw.) musste ich das einfach sofort haben, als es erschienen ist, auch wenn es nicht zu dieser Reihe gehört. Der Klappentext klang trotzdem sehr vielversprechend und mich hat der Inhalt letztendlich auch nicht enttäuscht. Die beschriebene Atmosphäre kommt unheimlich gut rüber, die Handlung ist fesselnd, obwohl man eigentlich bis zum Schluss weder weiß, wodurch die erzählte Geschichte ausgelöst wurde, noch, wohin sie einen wohl führen wird und insgesamt liest es sich sehr flüssig und schnell. Zumindest konnte ich es kaum aus der Hand legen und war dann auch innerhalb weniger als 24 Stunden durch damit. Ich kann's Simon Beckett Fans auf jeden Fall empfehlen, man darf allerdings wirklich keinen David-Hunter-Thriller erwarten, wenn man nicht enttäuscht werden will. Dazu ist das Buch einfach zu anders. 
  5. "Abgeschnitten" von Sebastian Fitzek und Michael Tsokos. Ich bin immer noch kein allzu großer Fan von Sebastian Fitzeks Büchern, weil mir die eigentlich zu unrealistisch und viel zu vollgestopft mit Action sind (gefühlt entgeht pro 10 Seiten mindestens einmal mindestens eine Person ganz knapp einem grausamen Tod), aber manchmal ist es genau das, was ich lesen möchte. Und in der Hinsicht wurde ich von noch keinem seiner Bücher enttäuscht. Allerdings habe ich gehofft, dass dieses Buch stärker auf rechtsmedizinische Tätigkeiten eingeht, wenn mit Tsokos schon ein bekannter Fachmann mit am Werk war. In der Hinsicht hat es meine Erwartungen leider nicht erfüllt. Insgesamt fand ich es ganz okay, ziemlich spannend und kurzweilig. Kann man auf jeden Fall gut lesen, wenn man in der richtigen Stimmung ist. 
  6. "Harry Potter and the Prisoner of Azkaban" von J.K. Rowling. Der dritte Teil war schon immer mein Favorit der kompletten Reihe (ganz dicht gefolgt vom siebten) und auch nach dem gefühlt 10000000.sten Re-Read hat sich das nicht geändert. Ich muss nicht mehr dazu sagen, oder?
  7. "The Darkest Minds" (dt. Titel "Die Überlebenden") von Alexandra Bracken. Das ist eine Dystopie, über die ich im letzten Jahr eigentlich ausschließlich gutes gehört habe und weil mich die Idee (Kinder mit übernatürlichen Fähigkeiten) angesprochen hat, wollte ich es auch unbedingt lesen. Leider muss ich sagen, dass ich der Geschichte letztendlich nicht wirklich viel abgewinnen konnte - ich hatte beim Lesen den Eindruck, dass so viel mehr Zeit darauf verwendet wurde, eine 08/15 Liebesgeschichte zu erzählen, als die dystopische Gesellschaft zu beschreiben, was ich deutlich interessanter gefunden hätte - und hab es deshalb als ziemlichen Flop empfunden. Allerdings hat mich noch keine der Jugendbuch-Dystopien, die ich bisher gelesen habe, sonderlich begeistert, was wohl dafür spricht, dass dieses ganze Genre einfach nicht mein Ding ist.