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☼ Februarwetter, so wie es von mir aus liebend gerne jedes Jahr sein könnte! ☼
Käsekuchen2
  1. Man braucht (für eine ⌀26cm Springform): 200g Butterkekse, 90g Butter, 3 TL Vanillezucker, 600g Frischkäse (Doppelrahmstufe; Philadelphia finde ich dafür am besten), 150g Crème fraîche, 100g Zucker,   4 Eier, 2 gestrichene EL Speisestärke, 1 unbehandelte Zitrone, 1 Dose Mandarinen.
  2. Zubereitung des Bodens: Kekse in kleine Krümel zerbröseln, Butter schmelzen und beides zusammen mit dem Vanillezucker vermischen. Die Krümel in eine komplett mit Backpapier ausgekleidete Springform geben und als Boden mit einem Löffel festdrücken. Im Kühlschrank fest werden lassen.
  3. Zubereitung der Käsecreme: Die Schale der Zitrone abreiben und den Saft auspressen. Beides mit dem Frischkäse, der Crème fraîche und dem Zucker mit dem Handrührgerät cremig schlagen. Danach ein Ei nach dem anderen unterrühren und die Speisestärke hinzufügen. Die Mandarinen entweder im Ganzen oder zerkleinert unterheben. Die Käsecreme auf den Boden in die Form füllen.
  4. Ab in den Ofen: Ofen (Heißluft) auf 150° vorheizen. Den Kuchen auf mittlerer Schiene ca. 45 min backen. Fertig ist er, wenn der Rand etwas dunkler und auch die Mitte fest ist. Vor dem Verzehr einige Stunden in den Kühlschrank stellen. 
Käsekuchen3

Bevor ich aber zum Fazit komme, sollte ich womöglich erst mal kurz erklären, worum es denn überhaupt geht ;)

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Die Kurzfassung: Um mein neu entwickeltes Lern-Belohnungs-System.
Ich musste im Januar nach den Weihnachtsferien nämlich mal wieder mit großem Bedauern feststellen, dass ich von meiner freien Zeit so gut gar nichts für die Uni geopfert habe. Ich bin nämlich ein Mensch, der enormen Zeitdruck braucht, um endlich mal in die Gänge zu kommen und den spüre ich ein paar Wochen vor den Prüfungen einfach noch nicht. In der Schule hat's ja immer noch ausgereicht, am Tag vor der Klausur anzufangen, aber der "Zu-Lernen-Berg" für's Studium ist dafür deutlich zu hoch und zu unüberschaubar. An Ehrgeiz und Ambitionen fehlt es mir zum Glück überhaupt nicht, dafür weise ich aber ein deutliches Defizit auf, wenn's um eiserne Selbstdisziplin geht. Die Frage war also: Wie bekomme ich mich selbst dazu, konsequent zu lernen? 

Die Antwort: Indem ich mir konkrete und unmittelbarere Anreize schaffe, als ein paar gute Noten, die mir am Bildschirm angezeigt werden. Ich hab mich deshalb dazu entschlossen, im Januar möglichst sparsam zu leben und mir (abgesehen von Lebensmitteln und absolut notwendigen Drogerieartikeln) absolut nichts zu gönnen. Stattdessen habe ich mir für jede Stunde, die ich produktiv mit Lernen verbracht habe, 1 Euro in eine Spardose getan. Und die hat sich dann tatsächlich schneller gefüllt, als ich es anfangs erwartet hatte. Vorgenommen habe ich mir, dieses Ersparte dann nach der ersten Prüfungswelle auf den Kopf zu hauen, wenn ich wieder Zuhause bin. Und weil das jetzt seit ein paar Tagen der Fall ist, hab ich den Inhalt der Sparbüchse gezählt und das Ergebnis erst nicht geglaubt: 113€!!! Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich während meiner kompletten Schullaufbahn nicht so viele Stunden mit Lernen verbracht habe. Mein Fazit fällt also sehr positiv aus und ich werde dieses System in Zukunft vermutlich beibehalten, wann immer Prüfungen anstehen und ich meinen Hintern nicht hochbekomme. 

Und nun zu meinen bisherigen Belohnungen:
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#1 - Die erste Foundation, die sich auf meiner trockenen, schuppigen Haut nicht hässlich absetzt. Absolute Liebe!
#2 - Neuer Lesestoff für die Semesterferien. Ich bin sooo gespannt auf das neue Buch von Simon Beckett.

Mich würde jetzt mal interessieren, wie ihr euch am besten zum Lernen aufraffen könnt und es schafft, eure Motivation auch noch konstant aufrechtzuerhalten? Funktioniert das bei euch problemlos oder müsst ihr auch Tricks anwenden?