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... it doesn't really feel like christmas at all. 
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  1. "The Well of Lost Plots" (dt. "Im Brunnen der Manuskripte") von Jasper Fforde. Bei dem Buch handelt es sich um den dritten Band einer Reihe, weshalb ich zum Inhalt nicht allzu viel verraten kann und möchte. Ganz grob gesagt  geht es in den Büchern um die Literatur-Agentin Thursday Next, die in einem alternativen 1985 dafür sorgt, dass in der Welt der Bücher alles rechtens ist. Ich tue mich gerade recht schwer mit dem Versuch, euch ein kurze Beschreibung der Bücher zu liefern, weil ich nicht zu viel verraten möchte, da ich denke, dass man sich am besten möglichst unwissend in die Geschichte reinstürzen sollte. Die Welt, die Jasper Fforde hier geschaffen hat ist wirklich wunderbar fantasievoll, absurd und herrlich komisch. Dazu kommen noch zahlreiche Wortspiele (würde deshalb auch nach Möglichkeit dazu raten, die Originalversionen zu lesen!) und ganz viele Charaktere aus diversen Klassikern. Ich würde diese Reihe wirklich jedem empfehlen, der absurd-trockenen Humor mag, Literatur zu schätzen weiß und zumindest einen groben Überblick über die wichtigsten englischsprachigen Klassiker hat (andernfalls versteht man viele Witze und Anspielung wohl nicht). Ich für meinen Teil liebe diese Bücher und freue mich schon sehr darauf, bald den nächsten Teil zu lesen. 
  2. "The Great Gatsby" (dt. "Der große Gatsby") von F. Scott Fitzgerald. Endlich, endlich, endlich hab ich dieses Buch gelesen! Ich hatte das schon seit Jahren bei mir rumstehen, allerdings in einer anderen Edition, die ich persönlich ziemlich hässlich fand und die furchtbar klein und eng gedruckt war. Mein eigentliches Vorhaben war es ja, dieses Buch zu lesen, bevor der Kinofilm mit Leonardo DiCaprio anlief (der übrigens sehr empfehlenswert ist - ganz wunderbar besetzt, klasse Kulissen und Bilder und auch sehr nah am Buch, oft sogar mit exakt gleichem Wortlaut). Hab ich wohl knapp *hust* nicht geschafft. Es tat dem Spaß beim Lesen allerdings keinen Abbruch, den Film vorher schon gesehen zu haben. Ich mochte das Buch wirklich sehr und konnte mich für Fitzgeralds Schreibstil begeistern und habe direkt weitere Bücher von ihm zu meiner to-read-Liste hinzugefügt. Die Geschichte über Gatsby finde ich ganz wundervoll und die unterschiedlichen Charaktere sind toll konstruiert und sehr vielseitig. Ich finde zwar, dass keiner der Charaktere sonderlich sympathisch ist, mir persönlich ist es aber auch nicht wichtig, ob ich mich mit einer der Personen identifizieren kann oder nicht - das wollte ich nur mal erwähnen, weil ich weiß, dass es viele Leute gibt, die Bücher als schlecht empfinden, sobald sie die Charaktere nicht ausstehen können. Abgesehen davon finde ich, das hier wunderbar mit Symbolen gearbeitet wurde und die Gesellschaftskritik ist auch sehr treffend. Überhaupt gibt es in diesem Buch so unglaublich viele zitierwürdige Passagen. Ich denke, dass es definitiv lesenswert ist und sich seine Stellung als Klassiker mehr als verdient hat.
  3. "Pride and Prejudice" (dt. "Stolz und Vorurteil") von Jane Austen. Ich hab ja recht lange einen Bogen um Jane Austen gemacht, warum kann ich gar nicht so genau sagen - vielleicht so ein vager Gedanke, dass es sich dabei um ein typisches "Frauenbuch" handelt, was meistens nicht so mein Fall ist. Letztendlich hat sich dann aber doch die Neugier durchgesetzt, außerdem hab ich es mir selbst zum Ziel gesetzt, ein möglichst breites Spektrum an Klassikern zu kennen. Für "Pride and Prejudice" hab ich mich entschieden, weil es schlicht und ergreifend ihr bekanntestes Werk ist und damit auch den größten "literarischen Impact" hat. So wirklich überzeugt hat es mich aber leider nicht. Ich fand das Buch definitv nicht schlecht und ich kann auch nachvollziehen, warum viele Jane Austen mögen (ihre Ironie ist wirklich unterhaltsam), aber insgesamt hat mich das Buch einfach etwas gelangweilt und hat es nicht unter meine Lieblingsklassiker geschafft. So ganz aufgeben möchte ich die Autorin allerdings noch nicht und werde irgendwann sicher noch etwas anderes von ihr lesen. Momentan tendiere ich zu Northanger Abbey, weil sie darin wohl das Genre des Gothic auf die Schippe nehmen soll, was für mich ganz spannend klingt. 
  4. "Every Day" (dt. "Letztendlich sind wir dem Universum egal") von David Levithan. In diesem Buch geht es um einen Jugendlichen, der jeden Tag in einem anderen Körper aufwacht und versucht, die Leben derjenigen Personen für sie möglichst normal weiterzuführen. Bis er (genau genommen ist dieser Jugendliche allerdings geschlechtslos) sich in ein Mädchen verliebt, was seine Existenz (und damit auch die der Menschen, in deren Körper er für einen Tag steckt) schon ziemlich durcheinander wirft. Ich fand diese Idee sehr spannend und mochte das bisher einzige andere Buch, welches ich von diesem Autor gelesen habe ("Das Wörterbuch der Liebenden") sehr gerne, weshalb für mich schon beim Erscheinen feststand, dass ich das unbedingt irgendwann lesen möchte. Es wäre ein bisschen zu hart ausgedrückt, wenn ich sagen würde, dass ich davon enttäuscht war - es war wirklich unterhaltsam, der Ansatz war echt interessant, es hat sich wahnsinnig schnell lesen lassen und war auch nicht schlecht geschrieben - aber ich hätte mir einfach ein kleines bisschen mehr erwartet. Ich mochte die Liebesgeschichte leider nicht allzu sehr, die war für meinen Geschmack zu Insta-Love-lastig und die Lösung der ein oder anderen Situation hat sich der Autor  auch etwas zu leicht gemacht. Alles in allem: Kann man definitiv lesen, muss man aber nicht unbedingt. 
  5. "Der Schatten des Windes" von Carlos Ruiz Zafón. In diese Buch geht es um Daniel Sempere, der von seinem Vater eines Nachts zum Friedhof der vergessenen Bücher mitgenommen wird. Dort darf er sich ein Buch aussuchen, er wählt "Der Schatten des Windes" von dem unbekannten Autor Julián Carax, liest es noch in der selben Nacht und ist absolut begeistert. Deshalb möchte er herausfinden, ob der Autor auch noch andere Werke herausgebracht hat und erfährt, dass er eines der letzten Exemplare besitzt, nachdem ein Unbekannter sämtliche Bücher Carax' verbrannt oder anderweitig zerstört hat. Man begleitet Daniel von seiner Kindheit bis ins Erwachsenenalter auf seiner Suche nach dem Grund dafür. Mir hat die Geschichte wirklich sehr gut gefallen. Das Buch ist sehr verschachtelt aufgebaut und es dauert eine Weile, bis sich die ersten Handlungsfäden verbinden und man langsam erahnen kann, in welche Richtung das Ganze gehen soll. Ich hab die Geschichte als sehr gut durchdacht und geschickt erzählt empfunden und war bzw. bin ziemlich begeistert davon. Definitiv eine Empfehlung meinerseits an alle, die nicht von (leicht) historischen Romanen abgeneigt sind und mysteriöse Geschichten lieben.
Was habt ihr in letzter Zeit so gelesen? Waren irgendwelche Highlights dabei?
Und an alle Austen-Leser: Welches ist euer Lieblingsbuch der Autorin?
Wir haben Dezember, der Advent hat begonnen und schön langsam rücken die Feiertage und das Ende des Jahres immer näher. Wobei, was heißt hier langsam - hatten wir nicht erst vor ein paar Tagen Neujahr? Kleine Anekdote am Rande: Erst letztens saß ich in einer Vorlesung und wusste nicht mehr, welches Jahr wir eigentlich haben. Hätte ich mich in diesem Moment zwischen 2013 und 2014 als Antwortmöglichkeiten entscheiden müssen (und nicht schnell auf mein Handy linsen können), ich hätte ganz sicher auf 2013 getippt. Geht's euch auch manchmal so, oder sollte ich mir Sorgen um mein Gedächtnis machen? 

Wie dem auch sei, ich hab mir gedacht, dass ich gerne eine kleine Post-Reihe zu all den Dingen machen würde, die mich auch dieses Jahr hoffentlich wieder gut durch den Winter und das Schmuddelwetter bringen werden. Noch hat es bei mir zwar sehr unwinterliche Temperaturen (durchschnittlich so zwischen 12-15°C), aber ich glaube nicht, dass es noch lange so bleiben wird und außerdem scheint der Winter anderswo bereits Einzug erhalten zu haben. Wie sind die Temperaturen denn bei euch so?

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  • Gesunde Ernährung: Ja ja, gesunde Ernährung ist natürlich immer wichtig, aber ganz besonders in der Hochsaison für Erkältungen und Grippe kann eine Extraportion an Vitaminen nicht schaden, um das Immunsystem so gut wie nur möglich zu unterstützen. Denn seien wir ehrlich, Erkältungen sind furchtbar grässlich, eklig und einfach nur bäääh und wir könnten alle gut und gerne darauf verzichten. Ich würde euch jetzt an dieser Stelle auch gerne noch einen Vortrag darüber halten, wie nützlich zu diesem Zweck auch Wechselduschen und Sport sind, aber das käme mir schon sehr geheuchelt vor, weil ich selbst absoluter Warmduscher bin und es nicht mal schaffe, regelmäßig zu meinem Yoga-Kurs zu gehen - Schande über mein Haupt. 

#506 Advent Calendar
  • Lichterketten: Dass einem die scheinbar nicht enden wollende Dunkelheit in den Wintermonaten auf's Gemüt schlägt, kennt vermutlich auch fast jeder. Zwar können Lichterketten die Sonne leider nicht ersetzen, wenn es darum geht, Vitamin D herzustellen, aber ein bisschen erträglicher machen sie trübe Tage und gefühlt endlose Nächte zumindest für mich trotzdem. Ich liebe mein Bett übrigens dafür, dass es sich so wunderbar dazu eignet, von Lichterketten umwickelt zu werden und meine allerbeste Mitbewohnerin dafür, dass sie mir diesen wunderschönen Lichterketten-Glitzerpapier-Schneeflöcken-Adventskalender gebastelt hat :)

#507
  • Leckereien und Comfort Food: Ich persönlich liebe ja diese typischen Weihnachtsgewürze und könnte mich ausschließlich von Lebkuchen, Plätzchen und co. ernähren. Tue ich natürlich nicht (siehe Punkt 1), aber gerade in der Winter- und Weihnachtszeit gönn ich mir auch nur zu gerne mal eine Auszeit und mach es mir mit einer Tasse Kakao (sehr gerne auch mit Zimt, Vanille oder Lebkuchengewürz verfeinert) und selbstgebackenen Plätzchen gemütlich. Ich werde niemals verstehen, weshalb man sich sein Leben selbst schwerer machen muss, als es eh schon ist, indem man sich solche Dinge verbietet. Zumindest, wenn es dafür keine gesundheitlichen oder spirituellen Gründe gibt. Das gilt jetzt übrigens nicht nur für Lebkuchen o.ä. - soll ja tatsächlich Menschen geben, die mit Weihnachtsgebäck nichts anfangen können - sondern generell für Leckereien, mit denen man sich selbst etwas Gutes tun kann. 

#508
  • Filme und Serien: Zu welcher Jahreszeit lässt es sich besser ohne schlechtes Gewissen stundenlang vor dem Fernseher (oder in meinem Fall dem Laptop) faulenzen als im Winter? Richtig: zu keiner. Die langen Abende - denn für mich beginnt der Abend, sobald es draußen dunkel wird - eignen sich eben ideal für einen Film-Marathon oder um Serien zu suchten. Momentan stehe ich total auf Doctor Who und drücke mich davor, die letzte Staffel Dexter zu gucken, weil ich die Befürchtung habe, dass ich mit dem Ende nicht allzu glücklich sein werde.  Was schaut ihr denn gerne?
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  1. Man braucht (für ca. 15-20 Stück): 1/2 Würfel Hefe, 175ml lauwarme Milch, 70g Zucker, 420g Mehl, 1 Ei, 40g geschmolzene Butter, 2 Prisen Salz, ein paar Tropfen Vanilleextrakt/ 1Messerspitze Vanillepaste/ 1 Päckchen Vanillinzucker, Fett oder Öl zum frittieren + Zuckerguss, Streusel etc. zum Verzieren.
  2. Zubereitung: Zunächst die Hefe in einem kleinen Teil der Milch und 1EL des Zuckers auflösen und 3 Minuten stehen lassen. Währenddessen die restliche Milch mit dem Ei und der flüssigen Butter verquirlen und anschließend in einer Schüssel zusammen mit dem Mehl, dem restliche Zucker, dem Salz, dem Vanille-was-auch-immer-ihr-nehmt und der aufgelösten Hefe verkneten. Anfangs empfiehlt sich da ein Knethaken am Handrührgerät oder der Küchenmaschine, irgendwann müsst ihr aber vermutlich auf Handarbeit umsteigen. Bei Hefeteig ist es außerdem wichtig, dass man nicht zu knapp knetet, deshalb solltet ihr in diesen Schritt bis zu 10 Minuten investieren. Danach sollte der Teig eine Stunde gehen (am besten zugedeckt an einem warmen Ort), bevor ihr in  1-2 cm dick ausrollen und ausstechen könnt. Zum Ausstechen eignet sich z.B. ein großes Glas und eine kleine runde Ausstechform. Die ausgestochenen Ringe müssen danach noch eine weitere Stunde gehen, bevor ihr sie in heißem Fett frittieren könnt. Abschließend einfach nach Lust und Laune verzieren und mit dem Verzehr nicht allzu lange warten - frisch schmecken sie einfach am besten und nach spätestens 2 Tagen sind sie ziemlich trocken und hart. 

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Danke an Sara, die so bereitwillig über Stock und Stein und durch das Unterholz geklettert ist, sich Stacheln und Dornen zugezogen hat und trotzdem noch so geduldig immer und immer wieder Blätter in die Luft warf ;)
Wie ich in meinem letzten Eintrag schon angekündigt habe, habe ich mich im Oktober für eine Art "Motto-Monat" zum Thema Halloween entschieden. Mir persönlich erschienen dafür Thriller, Horror, Gruselgeschichten und Klassiker aus der Gothic Fiction als passend. Falls ihr euch jetzt fragt, wie um alles in der Welt hier "About a Boy" dazu passt, dann lautet die klare Antwort: Gar nicht. Das hatte ich schlicht und ergreifend einfach bereits gelesen, bevor mir diese Idee eines Motto-Monats überhaupt kam.

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  1. "About a Boy" von Nick Hornby. Eine Geschichte über den 12-jährigen Marcus, der viel zu erwachsen für sein Alter ist und den 36-jährigen Will, der immer noch nicht im Ernst des Lebens angelangt ist. Dass beide voneinander profitieren können, liegt nahe. Ich denke, viel muss ich zum Inhalt auch gar nicht sagen, denn sowohl Buch, als auch die entsprechende Verfilmung sind ja recht bekannt. Was ich an Nick Hornby so klasse finde, ist, dass es einfach immer und immer wieder schafft, ernste Themen in lustige Geschichten zu verpacken. Da fühlt man sich beim Lesen nicht deprimiert und wird trotzdem zum Nachdenken angeregt. In diesem Buch ist es so, dass Marcus' Alleinerziehende Mutter depressiv und suizidal ist, alles andere als einfach für einen zwölfjährigen, der voll und ganz auf sie angewiesen ist. Es ist also nicht verwunderlich, dass er versucht, sich neue Konstanten im Leben auszubauen und sich an Will klammert, den er nur durch Zufall kennenlernt. Insgesamt wirklich eine wirklich nette Geschichte mit einigen Schmunzel-Momenten und auf jeden Fall empfehlenswert.
  2. "Doctor Sleep" von Stephen King. Dabei handelt es sich im die Fortsetzung von "Shining", meinem Lieblingsbuch von ihm. Zwischen den beiden Veröffentlichungen liegen über 30 Jahre und auch ähnlich viel Zeit ist im Leben des Protagonisten verstrichen. Aus dem kleinen Danny ist der alkoholabhängige Dan geworden, der nirgends so richtig zuhause ist, bis er seinen "Mentor" und einen festen Arbeitsplatz als Hausmeister einer Klinik in einer Kleinstadt findet. Dort verrichtet er allerdings nicht nur die üblichem Hausmeistertätigkeiten, sondern findet auch für seine übernatürlichen Fähigkeiten Anwendung, indem er Sterbenden auf ihrem Weg ins Jenseits zur Seite steht. Diese Teile der Geschichte mochte ich auch wirklich gerne, allerdings kamen sie leider nicht annähernd so häufig vor, wie ich es mir gewünscht hätte. Dan stellt nämlich außerdem noch eine Verbindung zu einem Mädchen her, welches eine unglaublich starkes Shining besitzt und in Gefahr gerät. Es gibt nämlich eine Gruppe von Wesen, "the True Knot", welche sich von Kindern mit diesen Shining-Fähigkeiten ernährt und hinter ihr her ist. Alles in allem war ich vom Buch und dem Verlauf der Geschichte dann ziemlich enttäuscht, weil ich mir etwas ganz anderes erwartet habe und ich mit diesen vampirartigen Wesen so gar nicht warm wurde. Ich fand es leider auch nicht mal ansatzweise so unheimlich wie "Shining" und die Auflösung fand ich im Vergleich zur Buchlänge schon sehr kurz und unspektakulär. Wie schon erwähnt: für mich persönlich eine Enttäuschung, weil es nichts von der Stimmung vermittelt hat, die ich an Shining so klasse fand. 
  3. "Cupido" von Jilliane Hoffman. Ein Thriller, den ich schon seit Jahren auf dem Schirm hatte, weil ich so oft begeisterte Rezensionen dazu gelesen habe. Hier geht es um eine Frau, die Opfer einer Vergewaltigung wird und dessen Täter nicht ermittelt werden konnte. Was ich recht spannend fand, war die Tatsache, dass hier mal nicht aus der Perspektive eines Ermittlers, sondern aus Sicht der Staatsanwältin erzählt wird, was die Autorin (die selbst Anwältin war) recht authentisch rübergebracht hat. Insgesamt war ich von dem Buch aber eher enttäuscht. Die Geschichte war eigentlich recht spannend und das Ende hab ich auch nicht kommen sehen, obwohl ich teilweise schon die richtige Vermutung hatte, aber ich fand den Schreibstil nicht sonderlich gelungen und die Ausdrucksweise furchtbar unnatürlich. Ich glaube auch, dass das gar nicht an der Autorin, sondern an der Übersetzung lag, denn manche Satzteile hätten durchaus Sinn ergeben, wenn man sie Wort für Wort ins Englische rückübersetzt, im Deutschen klangen sie aber einfach nur grässlich konstruiert. Ich persönlich werde wahrscheinlich nichts von der Autorin lesen, weil das Buch nicht ganz meinen Geschmack getroffen hat, aber es war auch nicht schlecht. 
  4. "Frankenstein" von Mary Shelley. Wenn ich mir Frankensteins Monster vorgestellt habe, dann hatte ich immer ein gigantisches, brutales, menschenähnliches Geschöpf mit grüner Haut und Nähten an der Stirn vor Augen. Bilder, die ich kenne, ohne dass ich mir jemals eine Verfilmung angesehen, geschweige denn mich mit der Geschichte des Buches befasst habe. Interessiert hat es mich aber schon seit langem, nur hab ich blöderweise vor Jahren eine Ausgabe mit winziger und unsauber gedruckter Schrift gekauft habe, weshalb ich dann letztendlich nie dazu gegriffen habe. Jetzt habe ich mir allerdings nochmal eine neue Ausgabe besorgt (ach, ich liebe die Penguins English Library Editionen!) und mein Vorhaben in die Tat umgesetzt. Ich war letztendlich auch nicht wenig überrascht, als ich gemerkt habe, dass meine Vorstellung von Frankenstein und seinem Monster völlig falsch und die Geschichte nicht gerade unheimlich, sondern eher traurig war. Die Erschaffung des Monsters hab ich mir eigentlich immer deutlich spektakulärer vorgestellt, im Buch wird aber nur ganz kurz darauf eingegangen. Ich möchte damit allerdings absolut nicht sagen, dass mich das enttäuscht hat - eher im Gegenteil. Die Geschichte war zwar komplett anders als erwartet, aber wirklich gut. Außerdem hat es mich erstaunt, wie gut sie sich lesen ließ in Anbetracht der Tatsache, dass es aus dem frühen 19. Jhdt. stammt. Ich persönlich bin wirklich froh, dass ich dieses Buch endlich gelesen habe und würde es auch anderen empfehlen.
  5. "Unnatural Creatures", eine Kurzgeschichtensammlung mit Werken diverser Autoren, zusammengestellt von Neil Gaiman. In diesem Buch finden sich, wie der Titel schon verrät, Geschichten mit und über übernatürliche, fantastische Wesen. Ich hab im Laufe des Monats immer mal wieder die ein oder andere Geschichte gelesen und fand sie für zwischendurch ganz unterhaltsam. Natürlich sind nicht alle gleich gut, aber ich bin mit der Zusammenstellung im Großen und Ganzen recht zufrieden. Ich hab bisher ungefähr die Hälfte der Geschichten gelesen und werde mir den Rest für wann anders (vielleicht für's nächste Halloween?) aufheben. Leute, die Kurzgeschichten mögen, könnten da auf jeden Fall mal einen Blick drauf werfen.
Den Monat Oktober verbinde ich untrennbar mit Halloween. Es wird von Tag zu Tag immer früher dunkel und zunehmend ungemütlich draußen. Optimal also, um sich eine kuschelig warme Ecke zu suchen und sich in ein Buch zu vertiefen. Dieses Jahr habe ich Anfang Oktober beschlossen, dass ich meinem Lesemonat gerne einen "halloweenigen" Anstrich verpassen möchte und mir Bücher rausgesucht, die ich als passend empfand. Welche das genau waren, seht ihr dann Anfang November in meinem Monatsrückblick. Für heute möchte ich euch ein paar Empfehlungen für Bücher geben, die meiner Meinung nach wunderbar in diese Jahreszeit passen:

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  1. "Dracula" von Bram Stoker, "Frankenstein" von Mary Shelley und "Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde" von Robert Louis Stevenson - diese drei Klassiker möchte ich in einem Zug nennen. Zum einen, weil sie wohl zu den Vorreitern im Horror-Genre zählen und zum anderen, weil diese Figuren und Ideen in unserer Kultur so häufig aufgegriffen und verwendet werden. Mir persönlich ging es so, dass ich im Prinzip gar keine Ahnung davon hatte, was in den Büchern eigentlich passiert, bevor ich sie gelesen habe, aber durch andere Bücher oder Filme trotzdem eine Vorstellung von ihren jeweiligen "Monstern" hatte. Und gar nicht selten musste ich beim Lesen feststellen, dass meine Vorstellung nicht unbedingt zutreffend war. Genau genommen fand ich keines dieser Bücher so richtig gruselig, aber alle samt lesenswert, schon alleine, um endlich auch mal die Vorlagen für all die Adaptionen und Referenzen zu kennen. 
  2. Wo wir schon mal bei den Klassikern sind: Edgar Allan Poe. Ich will mich da gar nicht auf ein bestimmtes Werk festlegen (und ich könnte es im Moment auch gar nicht, weil ich meinen Sammelband mit den Markierungen nicht zur Hand habe), denn seine Geschichten vermitteln sowieso allesamt eine schaurig-düstere Stimmung, sind sehr atmosphärisch und damit für die Halloween-Zeit mehr als gut geeignet. 
  3. Eine ganz klassische Empfehlung im Horror-Genre ist auch Stephen King. Ich habe mittlerweile 13 seiner Bücher gelesen - also nur einen kleinen Bruchteil - und fand bisher jedes recht passend für Halloween. So richtig gegruselt habe ich mich bei Shining, was auch mein Lieblingsbuch von ihm ist. Aber auch Es fand ich richtig unheimlich (stellenweise aber auch etwas langatmig und gegen Ende zu abgefahren) und Das Mädchen hab ich ebenfalls verschlungen.  
  4. Für alle, die mit Horror nichts anfangen können, wäre ja vielleicht ein spannender Thriller eine gute Alternative. Mein liebstes Buch aus dieser Sparte ist Kind 44 von Tom Rob Smith, was momentan übrigens auch verfilmt wird und schätzungsweise nächstes Jahr in die Kinos kommt.  Das Buch war voller unerwarteter Wendungen und so spannend, dass ich es kaum noch aus der Hand legen konnte, allerdings verhältnismäßig unblutig. Anders sieht es da in Cody McFadyens "Smoky  Barrett"-Reihe aus, wovon Die Blutlinie der erste Teil ist. Sehr rasant und action-packed geht es außerdem bei Sebastian Fitzek zu und auch wenn ich danach meist nicht so 100% überzeugt von den Büchern bin, entwickeln sie doch alle einen richtig starken Sog und haben immer mal wieder Gänsehaut-Momente.
  5. Eine Kreuzung aus Thriller und Horror mit Fantasy-Elementen stellt die Ich bin kein Serienkiller-Trilogie von Dan Wells dar. Ich hab diese drei Bücher vor ca. 2 Jahren in einem Rutsch weggelesen und kann mich immer noch relativ gut an den Inhalt erinnern, weil ich ihn als ziemlich einmalig empfunden habe. Die Bücher lassen sich total schnell lesen, weil die Handlung recht dicht gepackt ist und dadurch keine Langeweile aufkommt. Manche Stellen hatten sogar eine gewissen Ekelfaktor und hab mich definitiv gegruselt.
  6. Für all jene, die weder mit Klassikern, noch mit Horror oder Thrillern glücklich werden, hätte ich noch eine letzte Empfehlung aus der Jugendbuch/Mystery Richtung: Die Insel der besonderen Kinder von Ransom Riggs. Dieses Buch ist weder blutig, noch grausam und auch nicht sonderlich gruselig. Trotzdem würde ich es als gute Halloween-Lektüre einstufen, weil es eine wunderbar düstere Atmosphäre hat und diese auch gut vermittelt. Außerdem kombiniert es passend zur Geschichte auch einige wirklich unheimliche Fotos (die tatsächlich existieren und vom Autoren gesammelt wurden). 
Habt ihr auch Leseempfehlungen, die eurer Meinung nach wunderbar zu Halloween passen würden? 
Wenn ja, dann hinterlasst sie mir und andern Interessierten doch bitte einfach in den Kommentaren :)
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Herbstspaziergang in Innsbruck. Bin ja gespannt, ob morgen tatsächlich ein plötzlicher Wintereinbruch ansteht. Könnte ich gut und gerne noch 2 Wochen drauf verzichten, ab dann wäre es ganz in Ordnung, weil dann auch mein liebster Glühweinstand eröffnet ;)
#489
Meine neue Wohnung ist weitestgehend eingerichtet, sämtliche Dinge bezüglich meiner vorherigen WG sind geklärt und die dritte Woche des Semesters ist auch schon wieder vorbei. Man könnte also sagen, dass sich mein Leben soweit wieder normalisiert hat und meine Blog-Pause für's erste passé ist.

Ich hab auch schon ein paar Pläne und Ideen für Posts, die ich in nächster Zeit gerne umsetzen würde und würde mich zusätzlich auch wirklich dafür interessieren, ob ihr auch noch irgendwelche Vorschläge und Anregungen oder gar Wünsche habt? Welche Posts lest ihr generell besonders gerne? Würde mich über Feedback wirklich freuen!
Momentan fehlt es mir leider mal wieder an allen Ecken und Enden an Zeit, weshalb dieser Blog gerade etwas auf der Strecke bleibt. Ich befinde mich aktuell mitten im Umzugsstress, das Abgabedatum für eine Arbeit für die Uni rückt immer näher und insgesamt hab ich momentan ziemlich viel um die Ohren. Ich will mich jetzt auch gar nicht großartig für meine Abwesenheit rechtfertigen, sondern nur kurz mitteilen, dass es hier zur Zeit nicht grundlos so still ist und dass es auf diesem Blog aber auf jeden Fall wieder weitergehen wird, sobald wieder etwas mehr Ruhe in mein Leben eingekehrt ist. Nur damit sich keiner wundert ;)
#488
Ich hasse es, wenn mir Menschen über den Weg laufen, während ich gerade dabei bin, Fotos von mir selbst zu machen. Ich mach generell nicht so gern Fotos von mir selbst, aber wenn sonst mal wieder niemand für mich modeln will und mich eine Idee einfach nicht mehr loslässt, dann bleibt mir nichts anderes übrig, als mit meinem Stativ und meinem Fernauslöser loszuziehen. Ich war eine Weile unterwegs, bis ich ein schönes Fleckchen Wald gefunden habe, in das relativ viel Licht fiel und ein paar kleine Tannen (oder was auch immer es für Nadelbäume waren) wuchsen. Blöderweise haben nicht allzu weit entfernt davon ein paar Waldarbeiter gearbeitet und ich hab ständig gehofft, dass sie mich nicht entdecken. Ich kam mir nämlich schon recht affig vor, wie ich so mit Zweigen im Haar und knallroten Lippen zwischen den Ästen gekauert bin. Es hat auch gar nicht lange gedauert, bis ich Besuch bekommen habe - allerdings nicht von Menschen, sondern von einem Eichhörnchen. Es saß dann eine ganze Weile auf seinem Baum, hat mich beobachten und dabei rumgequiekt. War anfangs ganz süß, irgendwann hat's mich aber etwas irritiert. Erst als ich es fotografieren wollte, ist es natürlich ganz fix abgehauen :/
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Ich hatte heuer das Glück, ein Feld mit schönen, großen Strohballen direkt hinter dem Haus und eine kleine Cousine mit Lust auf Fotos im Haus zu haben. Das musste natürlich genutzt werden, auch wenn sich die Abendsonne an diesem Tag hinter dicken, grauen Wolken versteckt hat. Leider keine "golden hour" also. 
Ich habe ja insgeheim gehofft, dass die Ballen ein oder zwei Tage liegen bleiben, damit ich das Ganze eventuell noch einmal mit besserem Licht wiederholen kann, aber rückblickend war es eine gute Entscheidung, nicht lange zu fackeln, denn schon eine Stunde nachdem wir diese Fotos gemacht haben, wurden sie abtransportiert. 
Und die Moral dieser Geschichte: Auch wenn die Sonne mal nicht im richtigen Moment zur Stelle ist, kann man zum Glück immer noch mit Photoshop nachhelfen ;)
Blaubeermuffins sind meine all-time-favorites unter den Muffins, weil sie so schön fruchtig sind, total schnell gemacht sind und noch dazu hübsch aussehen. Die gehen einfach immer - solange man an frische Blaubeeren kommt, denn tiefgekühlte Beeren färben den kompletten Teig unappetitlich blau und das ist wirklich nicht so toll. Und weil ich die seit Jahren immer wieder gerne backe, dachte ich mir, ich teile mal mein Lieblingsrezept mit euch, denn die Blaubeersaison ist für heuer ja noch nicht ganz vorbei und vielleicht kann's ja jemand gebrauchen :)

#484

  1. Man braucht für den Teig (für ca. 18 Stück): 100g weiche Butter, 3 Eier, 180g Zucker, 200ml Milch, 300g Mehl, 2 EL Backpulver, die Schale einer Bio-Orange, ca. 250g Blaubeeren (wer will, kann natürlich auch noch mehr in den Teig geben)
  2. Man braucht für die Streusel: 50g Butter, 50g Zucker, 65g Mehl
  3. Zubereitung des Teigs: Verrührt die Butter mit den Eiern und dem Zucker und fügt abwechselnd die Milch, das Backpulver und das Mehl hinzu. Reibt anschließend die Schale der Orange in den Teig. Zum Schluss hebt ihr eure Blaubeeren vorsichtig unter, damit sie nicht zermatscht werden und den Teig verfärben. Und dann könnt ihr die Teigmasse auch schon in die Muffinformen füllen.
  4. Zubereitung der Streusel: Hier müsst ihr einfach nur alle Zutaten miteinander verkneten, am besten funktioniert das direkt mit den Händen. Eventuell müsst ihr ein bisschen mit dem Mehl variieren, bis ihr die richtige Konsistenz habt. Wenn ihr das geschafft habt, müsst ihr sie nur noch auf dem Teig verteilen und den Ofen vorheizen (Ober-/Unterhitze auf 200°; Umluft auf 180°). Backt sie am besten auf mittlerer Schiene für 20 min. und testet mit einem Zahnstocher, ob der Teig gut durch ist, bevor ihr sie dann aus dem Ofen nehmt und auskühlen lasst. 
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  1. "A Monster Calls" (dt. "Sieben Minuten nach Mitternacht") von Patrick Ness. Dieses Buch erzählt die Geschichte des jungen Conor, dessen Mutter schon seit einiger Zeit gegen ihre Krebserkrankung kämpft. Verständlicherweise plagen ihn schreckliche Verlustängste, er wird regelmäßig von Albträumen heimgesucht und ist mit der Situation restlos überfordert - wer wäre das schon nicht? Doch dann kommt ihn eines Nachts ein uraltes Monster besuchen und er muss sich seinen größten Ängsten stellen. Ich kann dieses Buch wirklich wärmstens weiterempfehlen, denn es behandelt dieses schwierige Thema "Verlust", das ja wirklich jeden immer mal wieder betrifft, auf eine wundervolle, einzigartige Art und Weise. Es war wunderschön geschrieben, Conor ist ein sehr liebenswerter, facettenreicher Charakter und insgesamt hat mich diese Geschichte sehr berührt (einige Tränen konnte ich einfach nicht zurückhalten). Ich bereue allerdings etwas, dass ich zu dieser Edition des Buches gegriffen habe (auch wenn mir dieses Cover am besten gefallen hat), denn diese hier ist leider ohne Illustrationen. In der deutschen Übersetzung und in den meisten englischsprachigen Auflagen sind die allerdings enthaten. Solltet ihr euch also für das Buch interessieren, lohnt es sich, darauf zu achten. 
  2. "The Cuckoo's Calling" (dt. "Der Ruf des Kuckucks") von Robert Galbraith aka J.K.Rowling. Ich vergöttere die Harry Potter Bücher, ich fand "The Casual Vacancy" richtig gut, natürlich war es nur eine Frage der Zeit, bis ich Frau Rowlings Krimi-Debut zur Hand nehme. Ich denke, zum Inhalt muss ich nicht allzu viel sagen: Eine junge Frau ist gestorben, die Polizei geht von Selbstmord aus, der Bruder der Toten glaubt nicht daran und beauftragt den Privatdetektiv Comoran Strike. Man kennt solche Schemen ja. Ein bisschen schade fand ich, dass Comoran schon ziemlich meiner Klischeevorstellung eines ziemlich abgefuckten Ermittlers, wie man sie sooo oft hauptsächlich in skandinavischen Thrillern/Krimis vorfindet, entsprach. Ich weiß nicht, warum Protagonisten dieses Berufsstandes nie ein halbwegs glückliches Leben führen dürfen? Dafür war das Buch wie erwartet sehr gut geschrieben und die Auflösung des Falls hab ich auch nicht unbedingt so geahnt. Das Buch hat mich nicht total vom Hocker gerissen, aber es war durchaus ein sehr solider Krimi und ich werde die Reihe um Comoran Strike sicherlich weiterverfolgen. 
  3. "Coraline" (dt. ebenfalls "Coraline") von Neil Gaiman. Ein sehr dünnes Büchlein, von dem ich mir eine ganz süße, märchenhafte Geschichte erwartet habe. Coraline findet in ihrem Haus nämlich eine Tür und gelangt dadurch in eine Art Parallelwelt, die ihrer realen Welt fast komplett gleicht, nur lebt dort ihre "andere Mutter" und die hat ihre eigenen Pläne - vielleicht kennen einige von euch den Film ja (und falls ja, würde mich wirklich interessieren, ob der sehenswert ist?). Ich hätte es nicht gedacht, aber ich hab mich teilweise tatsächlich etwas gegruselt. So zuckersüß wie vorher erwartet war dieses Buch nämlich absolut nicht, märchenhaft allerdings schon. Neil Gaiman hat ein riesiges Talent dazu, die richtige Atmosphäre zu schaffen und hat wundervolle, fantasiereiche Einfälle - da besteht auf jeden Fall das Potenzial, es unter meine Lieblingsautoren zu schaffen.  Mir hat das Buch gut gefallen, es hätte für meinen Geschmack allerdings gerne noch etwas länger sein können, denn über Coraline hätte ich gerne noch mehr gelesen. 
  4. "It's Kind of a Funny Story" (dt."Eine echt verrückte Story") von Ned Vizzini. In diesem Buch geht es um den 15-jährigen Craig, der sich selbst so sehr unter Druck setzt, dass er daran zerbricht. Craig kann nicht mehr schlafen, nicht mehr essen und befindet sich wegen seiner Depressionen in Therapie. Aber so richtig geholfen hat ihm diese bisher nicht und so kommt es, dass er wegen Suizidgedanken stationär in der psychiatrischen Abteilung eines Krankenhauses landet. Der Plot klingt ja erst mal nach einer ziemlich tragischen, mitleiderregenden Geschichte und sie ist sicherlich auch ergreifend und regt zum Nachdenken an (vor allem, weil ich mich da wirklich sehr oft wiederfinden konnte), aber insgesamt vermittelt dieses Buch eine positive Stimmung. Es ist wirklich witzig geschrieben, es ist nicht hochdramatisierend oder deprimierend. Eher im Gegenteil, ich musste definitiv eher lachen als weinen. Und gerade das fand ich an dem Buch so wunderbar gelungen und empfehlenswert. Ich denke, wenn ihr John Green, Stephen Chbosky und co. gut findet, dann wird euch dieses Buch mit sehr großer Wahrscheinlichkeit auch gefallen. 
  5. "We were Liars" (noch nicht übersetzt) von E. Lockhart. Das Buch ist diesen Sommer ja sehr gehypt, ich hab's bei so unglaublich vielen Buchbloggern (im englischsprachigen Raum) gesehen und immer und immer wieder gelesen, dass es am besten ist, wenn man über den Inhalt möglichst wenig weiß, deshalb werde ich dazu jetzt auch kein Wort verlieren. Dieses Buch habe ich mir als e-book runtergeladen, um immer mal wieder unterwegs ein paar Seiten zu lesen. So viel zum Plan, aufgegangen ist der allerdings nicht, weil ich einfach nicht mehr mit dem Lesen aufhören konnte, nachdem ich es angefangen habe. Das Buch ist eh eher kurz (240 Seiten) und besteht aus sehr vielen sehr kurzen Kapiteln, was bei mir immer dazu führt, dass ich mir denke "Ach, ein Kapitel geht noch..." Und dann noch eins und noch eins... Und schwups, schon war es ausgelesen. Die Autorin hat's wirklich super hingekriegt, das ganze Mysterium Stückchen für Stückchen aufzulösen und dennoch hätte ich das Ende so niemals kommen sehen. Insgesamt hat es mir überraschend gut gefallen, nur den Schreibstil (oder eher die Formatierung) fand ich teilweise etwas...hm, künstlich/unnötig-anders (mir fehlen die passenden Worte dafür), aber das ist nur ein kleiner Minuspunkt. Vom Sprachniveau hab ich es übrigens als sehr einfach empfunden, deshalb dürfte es auch für Anfänger, was das auf-Englisch-lesen betrifft, keine große Herausforderung sein. Noch dazu kostet es als Kindle-Version (momentan) auch nur 99 Cent und für den Preis kann man ja quasi gar nichts falsch machen. 
Was habt ihr in letzter Zeit so gelesen? War etwas empfehlenswertes dabei? Würde mich wie immer interessieren!
Falls ihr auch bei Goodreads seid: Fühlt euch frei, mich als Freund hinzuzufügen ;)
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#471 - On top of the world
Nur schon mal ein kleiner Vorgeschmack ;) 
Der Juni war bei mir ziemlich vollgepackt mit Prüfungen, weshalb mir sowohl die Zeit, als auch ein Stückchen die Lust gefehlt hat, neben all dem Unikram auch noch privat viel zu lesen. Erschwerend kommt hinzu, dass ich ausgerechnet zu zwei dicken 700+ Seiten Exemplaren gegriffen habe . Nicht, dass ich das bereuen würde, aber entsprechend klein fällt deshalb der Stapel an gelesenen Büchern für diesen Monat natürlich aus.

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  1. "Ready Player One" (dt. Titel ebenfalls "Ready Player One") von Earnest Cline. Dabei handelt es sich um ein dystopisches Science-Fiction-Buch, das im Jahre 2044 spielt und eine schöne Prise Humor und "Geekigkeit" enthält, was mich wunderbar unterhalten konnte, auch wenn ich mich selbst wirklich so überhaupt nicht als Fan von Computerspielen bezeichnen könnte. Die reale Welt ist hier nämlich ziemlich am Ende, es herrscht Armut und Kriminalität und um diesen unschönen Umständen zu entkommen, kann man sich in die Simulation OASIS flüchten, Quests erledigen, dort zur Schule gehen etc.. Das Leben spielt sich also überwiegend online ab. Noch dazu hat der verstorbene Schöpfer dieser Welt eine Art Schatzsuche eingebaut, die denjenigen, der es schafft, alle Rätsel und Aufgaben zu lösen, unwahrscheinlich reich macht. Ich mochte die Welt, die hier geschaffen wurde, die sublime Botschaft und den Humor. Das Buch war relativ kurzweilig und hat mit insgesamt wirklich Spaß gemacht, ich würd's also weiterempfehlen. 
  2. "Letzte Nacht in Twisted River" von John Irving. Von diesem Autor wollte ich eigentlich schon seit langem mal was lesen und hab dieses Vorhaben jetzt tatsächlich auch endlich mal in die Tat umgesetzt. Ich bin mir auch sehr sicher, dass dieses Buch nicht das Letzte gewesen sein wird. Ich mochte seinen Schreibstil wirklich unheimlich gerne und die Geschichte hatte einfach etwas besonderes, was mich wirklich fesseln konnte, obwohl das Buch insgesamt sehr ruhig und recht nüchtern gehalten ist. Irgendwie hat's mich fasziniert, wie Irving es geschafft hat, diesen anfangs etwas absurd erscheinenden Plot dann doch so stimmig aufzulösen. Das Ende fand ich nämlich richtig gelungen. Definitiv eine Empfehlung meinerseits, wenn man sich nicht von der Dicke abschrecken lässt. 
  3. "Mister Aufziehvogel" von Haruki Murakami. Das war jetzt das fünfte Buch, das ich von ihm gelesen habe und mittlerweile hab ich mich an seinen Stil wirklich gewöhnt. Der weicht von westlicher Literatur teilweise nämlich schon ziemlich stark ab. Ansonsten bin ich bei dem Buch etwas zwiegespalten, so richtig fesseln konnte es mich inhaltlich nämlich leider nicht durchgehend. Ich mochte den Grundgedanken der Geschichte des Protagonisten und die Art und Weise, wie die Geschichten anderer Nebencharaktere mit eingewoben wurden, aber insgesamt hat sich das Buch dann doch ziemlich gezogen. Ein paar Seiten weniger hätten da womöglich nicht geschadet (dabei bin ich sonst immer lieber dafür, alles etwas ausführlicher zu beschreiben und zu erklären, weil ich es nicht mag, wenn jede Seite von oben bis unten actiongeladen ist). Außerdem habe ich einen richtigen Höhepunkt etwas vermisst. Alles in allem war das Buch nicht schlecht, aber es ist nicht auf Platz 1 meiner Murakami-Liste. 
  4. "Under the Never Sky" (dt. "Gebannt - Unter fremdem Himmel") von Veronica Rossi. Ich muss leider dazu sagen, dass ich das Buch nach ziemlich genau der Hälfte abgebrochen habe (was ich echt selten mache) und ich deshalb vielleicht nicht in der Lage bin, es wirklich zu bewerten. Aber mich haben die Personen richtig genervt, ich fand die Handlung nicht wirklich packend oder interessant und dann kam irgendwann der Punkt, an dem noch eine Sache aufgedeckt wurde, die mir einfach zu doof war. Ich hab's dann zur Seite gelegt und hatte seitdem keine Minute das Bedürfnis, weiterzulesen. Wobei ich mir schon gut vorstellen kann, dass es Leuten, die Young Adult Dystopien gerne lesen, gefallen wird - die Bewertungen bei Goodreads sprechen auf jeden Fall dafür -  aber meinen Geschmack hat es einfach nicht getroffen.
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Vorbei sind für mich die Zeiten, in denen ich mir eine Wohnung mit Menschen teilen muss, die es für eine unheimlich gute und lustige Idee halten, ihre dreckigen Schuhe zum Trocknen in den Backofen zu stellen, alle Töpfe mit Wasser zu füllen und zum Kochen zu bringen, bis man die Küche mit einem Dampfbad verwechseln könnte oder einfach mal für eine Stunde sämtliche Wasserhähne aufzudrehen. Um nur mal ein paar Beispiele zu nennen. Dass sie nie auch nur irgendetwas getan haben, was man als aufräumen oder gar putzen betiteln könnte, muss ich wahrscheinlich nicht erst erwähnen oder? Ihr könnt euch wirklich nicht vorstellen, wie unheimlich froh ich bin, diesen Zustand hinter mir lassen zu können, ohne Morde begangen zu haben.

Nach drei Monaten auf dem Wohnungsmarkt, der mich mehr als ein paar Nerven gekostet hat, hat es jetzt endlich geklappt - spätestens zum 1. Oktober kann ich umziehen. Und darauf freue ich mich jetzt schon wahnsinnig, denn meine zukünftige Wohnung wird gerade nicht nur komplett renoviert und befindet sich in absoluter Top-Lage, nein, ich werde auch noch mit einer ganz lieben Freundin von mir zusammenziehen :) Hach, das wird so super!

Übrigens: Kann mir vielleicht irgendjemand erklären, warum man glücklich ist, wenn man sich "like a room without a roof" fühlt? Jedes mal, wenn ich das Lied höre, frage ich mich das und komme zu keiner Lösung. 
#467
Es ist vollbracht und es hätte wahrscheinlich absolut niemand mehr damit gerechnet. Die Zeichnung, deren Anfang ich euch mal im Februar letzten Jahres gezeigt habe, habe ich tatsächlich endlich zu Ende gebracht. Leider nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe. Eigentlich wollte ich, dass sie den Kopf auf einer Hand aufstützt. Die Hand wollte aber nicht so wie ich, weshalb ich mir eine Notlösung einfallen lassen musste und ihr ein angedeutetes Kopftuch verpasst habe. Auch das wurde nicht annähernd so, wie es in meiner Vorstellung aussah, denn Stoffe kriege ich nicht gut hin. Zumindest noch nicht - ich habe nämlich wirklich vor, endlich mal wieder mehr zu zeichnen. Ich hab das früher so oft und gerne gemacht, bevor ich das Fotografieren für mich entdeckt habe und ich find's immer wieder schade, dass ich es seit Jahren schleifen lasse. Denn wenn ich meine Stifte dann erst mal in der Hand halte, kann ich die Zeit und alles um mich herum für Stunden komplett vergessen. Ich nehme mir diese Zeit nur viel zu selten, was echt bescheuert ist, wenn ich mir vor Augen halte, wie oft ich sie sinnlos verdödle. 
#465 Candy Cookies #466 Candy Cookies
  1. Man braucht: 170g Butter, 170g braunen Zucker, 50g (weißen) Zucker, 1 Ei, 1 TL Vanilleextrakt, 180g Mehl, 2 Pck. Vanillepuddingpulver, 1 TL Backpulver, 1 Prise Salz, nach belieben Oreos und M&Ms, optional noch bunte Streusel, Zucker-Konfetti oder ähnliches.
  2. Zubereitung: Die Butter, den Zucker, das Ei und den Vanilleextrakt mit dem Handrührgerät so lange durchmixen, bis eine glatte Masse entsteht. Danach das Mehl, das Puddingpulver, das Backpulver und etwas Salz hinzufügen und nochmal kurz verrühren, bis es sich zu einem Teig verbindet. Zuletzt kommen noch die zerkrümelten Oreos, M&M's und Streusel (oder was auch immer ihr sonst noch zufügen wollt) dazu und werden ebenfalls untergerührt. Formt jetzt Kugeln aus dem Teig (je nachdem, wie groß ihr sie haben wollt) und drückt sie nur ein ganz kleines bisschen flach, die werden dann beim Backen von alleine flacher. Stellt die Teigkugeln dann für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank, bevor ihr sie dann bei 180°C im Backofen für ca. 10-12 Minuten backt.



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Man nehme ein waldiges Gebiet, einen eiskalten Fluss (in meinem Fall die Sill) und schon kann man's aushalten.
Tut mir leid, dass das jetzt nicht für jeden hilfreich erscheinen mag ;)
Zugegeben, mal wieder etwas *hüstel* spät dran, aber besser spät, als nie. Und Bücher werden ja zum Glück mit der Zeit nicht schlechter, allerdings leider auch nicht besser. Der Mai war nämlich ein recht gemischter Monat. Ich hoffe, ich krieg meine Eindrücke fast zwei Monate später noch halbwegs auf die Reihe.
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  1. "Cinder" (dt. "Wie Monde so silbern") von Marissa Meyer. Ich hab ja ein ziemliches Faible für Märchenneuerzählungen und bin großer Sciece-Fiction-Fan, deshalb kam ich um dieses Buch einfach nicht herum. Ich meine, Cinderella als Cyborg in einer dystopischen Stadt in Asien - was will man mehr? Dazu kamen dann noch massig begeisterte Bewertungen auf Goodreads und meine Vorfreude war geweckt. Leider konnte mir das Buch beim Lesen überhaupt keine Freude bereiten. Ich fand die Idee dahinter so toll, aber die Umsetzung war für mich eine riesige Enttäuschung. Auf der einen Seite fand ich es extrem vorhersehbar, ich wusste quasi nach den ersten Kapiteln bereits, wie es enden wird. Auf der anderen Seite waren die Charaktere und die Handlung so übertrieben und klischeehaft, teilweise ist's meiner Meinung nach schon ins Lächerliche abgedriftet. Kurz: Meinen Geschmack hat es überhaupt nicht getroffen.
  2. "Vergebung" von Stieg Larsson. Das ist ja der dritte (und leider auch letzte) Teil der Millenium-Trilogie, deshalb sag ich da zum Inhalt nichts. Ich mochte den wieder genauso gern wie die Vorgänger, es war gewohnt spannend und gut geschrieben und hat alles, was man sich von eine gutem Thriller wünschen kann. Ich kann mich nur wiederholen und diese Reihe weiterempfehlen. 
  3. "Aufzeichnungen aus dem Kellerloch" von Fjodor Dostoyjevski. Bei dem Buch tue ich mich auch nach Wochen noch schwer, wenn es darum geht, ein Urteil zu fällen. Was ich ganz klar sagen kann, ist, dass ich den Protagonisten für ein ziemliches Ekel halte. Aber das ist wohl so gewollt. Seine Gedankengänge waren schon ziemlich faszinierend, wenn auch eher wenig nachvollziehbar (zum Glück!). Ich tat mich beim Lesen aber recht schwer und hab immer nur so 10 Seiten am Stück geschafft, weil mich die Hauptperson schon ziemlich verrückt gemacht hat. Ich bin aber ganz froh, dass ich mal etwas von etwas von Dostoyjeyski gelesen habe, auch wenn ich bezweifle, dass ich in naher Zukunft wieder zu etwas von ihm greifen werde. 
  4. "1984" von George Orwell. Ich denke, dieses Buch dürfte jedem zumindest ein Begriff sein. Ich hab das vor einigen Jahren schon mal gelesen und wollte meine Eindrücke jetzt, nachdem ich selbst doch etwas erwachsener geworden bin, nochmal auffrischen. Abgesehen davon, dass ich diese Zukunftsvision natürlich immer noch erschreckend finde, hat mich dieses Mal vor allem das Konzept des "Doublethink" ziemlich fasziniert und beschäftigt. 1984 ist meiner Meinung nach ein wirklich lesenswerter Klassiker, um nicht zu sagen, ein MUSS. 
  5. "Der böse Ort" von Ben Aaronovitch. Das ist der vierte Teil der Die Flüsse von London/Peter Grant Reihe, die ich ziemlich gerne mag, deshalb konnte ich natürlich kaum auf die Fortsetzung warten. Ich will jetzt auch nicht zu viel verraten (ist ja schließlich der 4. Teil), aber der Humor des Buches war gewohnt gut, Peter Grant ist immer noch genauso sympathisch-doof und dieses Ende! Ich war schon leicht geschockt und freue mich bereits auf Band 5. Für alle, die noch nichts von der Reihe wissen: Es geht darin um Peter, der als Zauberlehrling bei der Polizei Londons den bösen Jungs das Handwerk legen muss. Klingt etwas schräg, ist es auch. Aber ich finde die Bücher wirklich unterhaltsam und lustig und kann sie weiterempfehlen.
  6. "Der Monstrumologe" von Rick Yancey. Auch ein Buch, das mich ziemlich enttäuscht hat. Ich mochte den Schreibstil nicht und fand die Charaktere eher dürftig. Weshalb sich unser Protagonist hier so viel gefallen lässt, ist mir einfach ein Rätsel. Und spätestens nach dem 100sten "Mach fix, Will Henry" konnte ich mir genervte Seufzer nicht mehr verkneifen. Leider konnte mich die Story auch nicht wirklich packen, dafür war der Ekelfaktor teilweise schon ziemlich hoch. Das einzige, was ich an dem Buch wirklich schön finde, ist das tolle Cover und die wunderbare Aufmachung, aber das alleine reicht leider bei weitem nicht aus. War alles in allem leider so überhaupt nicht meins und ich werde die Reihe definitiv nicht weiterverfolgen. 
  7. "Life in Outer Space" (dt. "Der Beweis, dass es ein Leben außerhalb meines Zimmers gibt", erscheint im Oktober) von Melissa Keil. Dieses Buch wurde mir von captain cow empfohlen (Danke dafür!) und weil mir gerade nach etwas locker-leichtem für unterwegs war, hab ich es mir auch gleich als e-book runtergeladen und es ziemlich schnell weggelesen. Ich kann mich leider nicht mehr so gut daran erinnern, aber ich weiß noch, dass es mich wirklich gut unterhalten hat und dass ich die Story und die Charaktere sehr mochte. Wenn ihr nerdige/geeky Bücher so sehr mögt wie ich, dann werdet ihr es sicher auch lieben.
  8. "Eleanor & Park" (noch nicht übersetzt) von Rainbow Rowell. Dabei handelt es sich um eine ganz süße Liebesgeschichte für Jugendliche. Ich lese sowas ja eher selten, aber ich wollte unbedingt mal etwas von der Autorin ausprobieren und hab's nicht bereut. Es ist schön geschrieben, die Charaktere waren mir absolut sympathisch und es war auch gar nicht so 08/15, wie ich befürchtet hatte. Ich würd's weiterempfehlen, übrigens auch an alle, die vielleicht zum ersten Mal ein Buch auf englisch lesen wollen, sprachlich dürfte das wenig Probleme bereiten.