Oktoberbücher

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  1. "Der Seelenbrecher" von Sebastian Fitzek. Das ist das dritte Buch, das ich von diesem Autor gelesen habe und viele meinen ja, dass es zu seinen besten zählt. Ich weiß nicht, vielleicht habe ich meine Erwartungen deshalb sehr hoch angesetzt und war am Ende etwas enttäuscht davon. Ich fand das Buch wirklich spannend und konnte es teilweise kaum aus der Hand legen und trotzdem hat es mich nicht wirklich begeistert. Es war einfach so, dass ich die ganze Zeit schon auf diese unerwartete Wendung gewartet habe... und unerwartete Wendungen sollten eigentlich unerwartet kommen, um ihren Sinn zu erfüllen. Ich habe zwar vorher nicht geahnt, wie es konkret enden wird, aber ich kenne Sebastian Fitzeks Schema einfach schon und wusste, dass genau das passieren wird, was man am wenigsten erwartet. Klar, Thriller funktionieren grundsätzlich nach diesem Prinzip, aber hier kam es mir schon extrem konstruiert vor. Das Buch war sicher nicht schlecht, aber es war nicht so gut, wie ich es mir erhofft habe. 
  2. "Shutter Island" von Dennis Lehane. Auch ein Buch, welches mich nicht überraschen konnte - allerdings nur, weil ich die Verfilmung dazu schon kannte (die ist übrigens wirklich toll und sehr nah am Buch). Ich hab die vor 2 Jahren gesehen und konnte mich kaum noch daran erinnern und als ich das Buch bei einer meiner reBuy-Bestellungen für knapp 2 Euro ergattern konnte, musste ich es einfach haben. Beim Lesen kam die Erinnerung an den Film nach und nach auch wieder zurück, was die Überraschung dann natürlich ziemlich gedämpft hat, nichtsdestotrotz konnte es mich fesseln. Ich hasse allerdings das Ende (auf sehr positive Art und Weise), weil ich es immer ganz furchtbar finde, wenn ich nicht sicher weiß, was aus den Figuren, die mir beim Lesen schon so ein bisschen ans Herz gewachsen sind, wird. Ich finde die Geschichte richtig gut und kann nur sagen: Lest sie! Oder schaut den Film, der ist gleichwertig gut.
  3. "Fünf" von Ursula Poznanski. Ich hab von ihr im August ja schon "Erebos" gelesen und war davon nicht sonderlich angetan. Ich hab mir allerdings gedacht, dass ich ihr noch eine Chance gebe und einen ihrer Erwachsenen-Krimis (und ja, ich würde es definitiv als Krimi und nicht als Thriller einordnen) ausprobiere und konnte mir das Buch von meiner Schwester ausleihen. Und ich muss leider sagen, dass es mir nicht gefallen hat, dabei kann ich nicht mal wirklich begründen, woran es liegt. Die Idee dahinter, nämlich Geocaching in einen Krimi zu integrieren, finde ich wirklich spannend und gut, weil es einfach mal etwas neues ist. Aber ich werde anscheinend mit ihrem Schreibstil einfach nicht warm, weil mich irgendetwas daran stört, was ich nicht genau benennen kann. Ich hab leider auch schon ab ca. der Hälfte geahnt, wer der Bösewicht ist und das hat sich am Ende auch bestätigt. Ich denke, von Ursula Poznanski werde ich (in nächster Zeit) nichts mehr lesen - ist einfach nicht mein Fall. 
  4. "Gone Girl" (dt. "Gone Girl - Das perfekte Opfer") von Gillian Flynn. Das Buch steht momentan ja auch relativ weit oben auf den Bestsellerlisten und meiner Meinung nach nicht ganz unverdient. Ich kann an dieser Stelle allerdings nicht erklären, was mir daran so gut gefallen hat, weil ich natürlich niemanden spoilern will. Ich sag nur kurz und knapp: Ich konnte wirklich mitfiebern und habe manche Charaktere im Wechsel gemocht und gehasst und ich denke, dass es genau diese Empfindung ist, auf die dieses Buch abzielt. Bei mir hat's funktioniert!
  5. "Mr Penumbra's 24-hour bookstore" von Robin Sloan. Bisher wurde noch keine deutsche Übersetzung des Buches veröffentlicht - ich hoffe aber sehr, dass daran gearbeitet wird, weil es wirklich toll war. Definitiv eines meiner Monatshighlights. Ich liebe ja Bücher, in denen es irgendwie um Bücher geht und deshalb habe ich mir dieses auch gleich als e-Book runtergeladen, als es im Zuge einer Kindle-Aktion für kurze Zeit stark reduziert war. Ich kann nur sagen, ich hab's nicht bereut. Es war total gut geschrieben und ziemlich witzig, da hat das Lesen so richtig viel Spaß gemacht. Ich fand die Geschichte an und für sich nicht sooo spannend, aber ich hab sie trotzdem sehr sehr gerne gelesen. Buchliebhabern kann ich es wirklich empfehlen!
  6. "The Time Keeper" (dt. "Der Stundenzähler") von Mitch Albom. Bei dem Buch tue ich mich recht schwer damit, etwas dazu zu erzählen. Von der Thematik her ist es einfach sehr anders (lest auch am besten einfach mal die kurze Inhaltsbeschreibung durch) und hat mich schon recht lange interessiert. Die Geschichte ist sehr schön erzählt und auch ziemlich schnell gelesen, sie hat mich aber auch zum Nachdenken angeregt. Ich hab mir einige Stellen in dem Buch markiert, weil ich sie sehr treffend und "weise" empfand und so etwas mache ich wirklich nur sehr selten. Das spricht also wirklich für das Buch ;) Ich denke, dass das kein Buch ist, das jeden interessiert, wenn einen das Thema aber anspricht, ist es wirklich lesenswert. 
  7. "Die Stadt der Träumenden Bücher" von Walter Moers. Ich liebe dieses Buchcover! Ich bin schon so oft um dieses Buch geschlichen, hab es aber bisher immer im Laden gelassen, weil ich seine Bücher eigentlich in der richtigen Reihenfolge lesen wollte (was man allerdings überhaupt nicht muss, weil man kein Vorwissen zum Verständnis braucht). Dann überkam mich allerdings ganz plötzlich eine riesige Lust auf die Zarmonien-Welt und weil die Buchhandlungen der Stadt sonst nichts da hatten, hab ich es endlich gekauft. Walter Moers hat einfach eine wirklich ganz besondere Art zu schreiben. Für mich sind seine Werke absolute Wohlfühl-Bücher - man macht es sich gemütlich und taucht für eine Weile in eine andere Welt ab und das ist natürlich wirklich toll. 
Und wie immer gilt natürlich: 
Habt ihr eines oder mehrere der Bücher auch schon gelesen, würde es nicht freuen, wenn ihr mir euren Eindruck davon hinterlassen würdet :) Sowas finde ich immer recht spannend.
Falls jemand von euch auch bei goodreads ist, darf er mich gerne adden!

Kommentare :

  1. die stadt der träumenden bücher is toll!

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  2. Shutter Island habe ich nur gesehen und nicht gelesen ;) Und das Buchcover vom letzten Buch ist wirklich super!

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  3. Bei den drei Büchern, die ich auch gelesen habe, bin ich mit dir ziemlich gleicher Meinung:
    - "Die Stadt der träumenden Bücher" habe ich auch geliebt - und warte sehnsüchtig auf den dritten Teil. Der zweite Teil ist ja eher - naja, sagen wir mal - "umstritten"... ;-)
    - Der "Stundenzähler" hat mich auch sehr beeindruckt, weil es von der Idee so völlig anders ist, als alles, was ich bisher gelesen habe, und mir philosophische Themen gefallen. Allerdings habe ich aus lauter Begeisterung noch gleich zwei andere Bücher von Albom gelesen und war ziemlich enttäuscht. Das waren biographische Bücher mit lauter Allgemeinplätzen (u.a. fand ich das von vielen ja hochgelobte "Dienstags bei Morrie" ziemlich flach).
    - Und "Gone girl" hat mich wirklich überrascht. Ich hab's als Hörbuch gehabt, und der Roman ist mit den Stimmen für "sie" und "ihn" super umgesetzt (leider hab ich vergessen, wer die Sprecherin und wer der Sprecher war).
    - Naja, und "Shutter Island" kenne ich nur als Film. Der ist aber genial.

    Schöne Grüße,
    Claudia W.

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  4. Oh da bekomme ich so Lust, die Bücher auch zu kaufen und zu lesen *-*

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  5. Walter Moers ist einfach genial! Dass der 3. Teil erst in einem Jahr raus kommt nervt mich zwar etwas, aber ich hab sowieso noch so vieles zu lesen. Und trotz Winter komme ich nicht zum lesen :/

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  6. Du musst doch wahnsinnig viele bücher haben !! :) deinen Bücherschrank würd ich gern mal sehen :D

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    1. Meine Bücherregale halten sie sogar in Grenzen. Leider hab ich nicht so viel Platz, um sie alle ordentlich zu verstauen, weshalb ich immer mal wieder welche aussortiere, die dann erst mal in Kisten auf dem Dachboden lagern müssen, bis ich irgendwann mal eine eigene kleine Bibliothek einrichten kann ;)

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