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Ja, dieser Post kommt mit sehr starker Verspätung, aber ich möchte den Lesemonat September trotzdem nicht unter den Tisch fallen lassen, deshalb hier meine Eindrücke zu den Büchern, die ich letzten Monat gelesen habe:
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  1. "An Abundance of Katherines" (dt. "Die erste Liebe [nach 19 vergeblichen Versuchen]") von John Green. Ich mag John Green - ich finde, dass ist ein unglaublich sympathischer Autor und ich verfolge auch den YouTube Kanal von ihm und seinem Bruder regelmäßig. Ich finde die Projekte, die die beiden und ihre ganze Community auf die Beine stellen, wirklich bewundernswert. Das Buch fand ich in Ordnung, es war unterhaltsam, eher kurzweilig und ich finde den Schreibstil sehr angenehm zu lesen - sicher auch für ungeübtere Englisch-Leser geeignet- auch wenn mich die Geschichte nicht umgehauen hat. Sie war ganz nett, nicht mehr und auch nicht weniger. Ich möchte auf jeden Fall noch alle anderen Bücher von ihm lesen. Und natürlich: DFTBA!
  2. "Wildwood" (dt. ebenfalls "Wildwood") von Colin Meloy mit Illustrationen von Carson Ellis. Dabei handelt es sich eigentlich um ein Kinderbuch, die Geschichte von der kleinen Prue, deren Bruder von Krähen in die "undurchdringliche Wildnis" entführt wird und die sich zusammen mit ihrem Freund Curtis auf macht, um ihn zurückzuholen, ist einfach so süß und unterhaltsam, dass man das Buch aber auch gut lesen kann, wenn man älter ist. Die vielen kleinen, liebevollen Illustrationen ergänzen die Geschichte auch absolut perfekt. Mich hat die ganze Geschichte sehr an Narnia erinnert und auch davon bin ich absolut verzaubert. Ich hab das Buch mit richtig viel Freude gelesen und werde mir die Fortsetzung dazu auf jeden Fall auch holen. 
  3. "Verblendung" von Stieg Larson (fehlt auf dem Bild, weil ich es zum Zeitpunkt des Fotos verliehen hatte). Endlich konnte ich mich mal dazu aufraffen, den ersten Teil der Millenium-Trilogie zu lesen, denn eigentlich reizen mich diese Bücher schon, seit sie erschienen sind. Und bereut hab ich es auf keinen Fall - es war super spannend, interessant und toll geschrieben und ich werde die beiden Fortsetzungen sicherlich auch bald lesen, denn zum Glück hab ich die auch schon hier. Hat jemand von euch die Verfilmung(en) gesehen? Ist das schwedische Original oder die Hollywood-Version empfehlenswert?
  4. "Harry Potter and the Philosopher's Stone" von J.K. Rowling. Dazu muss ich nicht viel sagen, oder? Ich bin riesiger Harry Potter Fan und hatte einfach mal wieder Lust drauf, weil ich in der unsicheren Phase vor der Bekanntgabe der Ergebnisse der Aufnahmeprüfung extrem nervös und unruhig war. Ich lasse mich in solchen Situationen immer sehr gerne nach Hogwarts entführen, weil mir die Geschichte so bekannt und vertraut ist, aber trotzdem jedes Mal wieder Spaß bereitet. Eigentlich wolle ich ja ein re-read der kompletten Reihe machen, aber leider fehlen mir Band 2 und 3 noch in meiner englischen Sammlung. Vielleicht in den nächsten Semesterferien?
  5. "Me before you" (dt. "Ein ganzes halbes Jahr") von Jojo Moyes. An dem Buch kommt man ja kaum vorbei, weil es schon so lange ganz weit oben auf den Bestsellerlisten steht. Ich lasse mich von sowas ja eigentlich nicht allzu sehr leiten, aber hier hat mich die Thematik auch einfach interessiert und mir war mal wieder nach einer Geschichte zum Heulen. Und in der Hinsicht hat es mich nicht enttäuscht. Ich wusste die ganze Zeit, wie das Buch enden wird, trotzdem hat es mich total berührt und zum weinen gebracht. Es hat sich schön gelesen, war gut erzählt und hat meine Erwartungen auch voll erfüllt, dabei waren die auch recht hoch angesetzt. Ich denke, das wird nicht das letzte Buch von Jojo Moyes gewesen sein, dass ich gelesen habe. 
Habt ihr zufällig irgendwelche Herbst- und Winterbücher, die ihr mir empfehlen könnt? 
Also Bücher, die erst so richtig viel Spaß machen, wenn es draußen stürmt oder schneit, weil es genau für die richtige Atmosphäre und Stimmung beim Lesen sorgt?

Und wie immer: Wenn ihr auf Goodreads seid, fühlt euch frei, mich zu adden ;)