Mal ein ernsteres Thema. Mir ist es mittlerweile schon ziemlich häufig passiert, dass ich Fotos, die ich gemacht habe, auf anderen Websites wiederentdeckt habe. Manchmal unverändert, manchmal bearbeitet oder mit irgendwelchen Schrifzügen versehen. Ein aktuelles Beispiel wäre folgendes:

Mein Original:
#143
Gefunden auf weheartit.com (und zig Tumblr-Blogs):
Und das wurde dann bisher ganze 886 mal "geherzt".

Was mich an diesem Fall am meisten aufregt, ist, dass jemand das Bild offenbar auf seinen Rechner gezogen hat, es bearbeitet und dann neu (ohne irgendwelche Hinweise auf den Ursprung des Bildes) hochgeladen wurde. Sowas tut man doch einfach nicht!? Ich bin schon nicht gerade begeistert, wenn jemand über meinen Blog oder Flickr-Account Fotos zu Weheartit hinzufügt, aber dann findet sich zumindest immer noch ein Link zurück zu mir. Damit kann ich mich arrangieren. Aber so, wie es bei diesem Foto gemacht wurde, finde ich es einfach dreist. 

Ich habe auch schon einige meiner Fotos in Facebookgruppen, auf Profilen oder anderen Blogs gefunden, aber dort bestand zumindest immer eine einfache Möglichkeit, den Besitzer zu kontaktieren oder das Bild zu melden. Hier sehe ich die Möglichkeit dazu nicht wirklich, weil beliebtere Bilder einfach so häufig von zu vielen Usern wieder und wieder hinzugefügt werden. Und das ärgert mich ziemlich. 

Ich bin ja wirklich niemand, mit dem man nicht reden könnte, wenn man Fotos von mir verwenden möchte. Ich wüsste nur einfach gerne Bescheid, wo mein Eigentum überall landet und für welche Zwecke es verwendet wird. Es ist ja auch nicht so, als würde das "All Rights Reserved" bei Flickr und meine Copyright-Seite hier nur zur Deko existieren. 

Werden euch auch oft Fotos geklaut? Unternehmt ihr etwas dagegen oder nehmt ihr es einfach hin? Weil es euch nicht weiter stört, man im Internet sowieso eine schlechte Übersicht darüber hat, wo sämtliche Inhalte landen oder ihr findet, dass man da leider recht machtlos ist?
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Eigentlich mag ich schwarzweiß Fotos total gerne. Trotzdem bearbeite ich Bilder ganz selten so, weil dann die ganzen schönen Farben (logischerweise) verschwinden. Finde ich dann immer eher schade.
Was gefällt euch besser?  
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IMG_1327 Kopie #379
Rezept von Nokin.
Absoluter Lieblings(käse)kuchen und gerade jetzt zur Beerenzeit wirklich ideal. Vor allem, wenn man, so wie wir, ganz viele mit Beeren beladene Sträucher im Garten hat und gar nicht mehr weiß, wohin damit.
Ich hab das Originalrezept noch mit Johannisbeeren und Vanillemark ergänzt und die Butterkekse für den Boden durch Kakaokekse ersetzt. 
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So, das wird für den Monat etwas längeres...
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  1. "Ein Wispern unter Baker Street" von Ben Aaronovitch. Das ist der dritte Teil aus der Reihe um Peter Grant, der jetzt Anfang Juni endlich erschienen ist. Und allein die Tatsache, dass ich es sofort kaufen und lesen musste, spricht dafür, dass ich diese Reihe wirklich liebe. Dieser typisch britische Humor trifft genau meinen Geschmack und noch dazu finde ich die Idee dahinter, nämlich Polizei und Zauberei unter einen Hut zu bringen, einfach toll. Der Protagonist ist mir von Grund auf sympathisch und ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Teil (und bereue es deshalb auch ziemlich, diese Reihe auf deutsch zu lesen, weil der in der Originalfassung schon diesen Sommer erscheinen würde). Ich für meinen Teil bin von "Die Flüsse von London" (so heißt Teil 1) und den Nachfolgebänden absolut begeistert. 
  2. "Joyland" (dt. Titel ebenfalls "Joyland") von Stephen King. Dieses Buch ist auch im Juni erschienen und durfte gleich zu mir nach Hause. Bei dieser Geschichte hat mich der Schauplatz, nämlich ein kleiner Vergnügungspark  in den 70er Jahren, total angesprochen. Mord in der Geisterbahn klingt schon sehr vielversprechend und richtig schön schaurig. Diese Erwartung konnte das Buch nicht ganz erfüllen. Es beschäftigt sich auch viel mit dem Thema erste Liebe und Trennung und dem Erwachsenwerden im Allgemeinen. Zwar baut sich die Spannung schon recht bald auf und kann auch größtenteils aufrechterhalten werden, steigert sich aber nicht so rasant, wie ich es aus anderen King-Werken kenne. Das soll allerdings nicht heißen, dass das Buch schlechter gewesen wäre, nein, es hat mir sehr gut gefallen.
  3. "Stadt der Diebe" von David Benioff. Ich weiß nicht genau warum, aber es fällt mir richtig schwer, meine Meinung dazu festzuhalten. Schon alleine, weil die Leningrad-Belagerungs-Kriegs-Thematik ernst ist, die Geschichte stellenweise aber doch eine gewisse Komik beinhaltet. Das nimmt dem ganzen natürlich immer wieder die Schwere, aber ich hatte auch das Gefühl, dadurch den Zugang zu den Charakteren zu verlieren, weil ich es in manchen Situationen nicht nachvollziehen konnte. Ich bin mir immer noch nicht ganz sicher, was ich davon halte... Ich würde sagen, dass es definitiv ein Buch ist, das es wert ist, gelesen zu werden, auch wenn es mich ein bisschen zwiegespalten zurückgelassen hat. 
  4. "The Alchemyst" (dt. Titel "Der unsterbliche Alchemyst") von Michael Scott. Hier handelt es sich um den ersten Teil der relativ langen Kinder-/Jugendbuchreihe. Dem Schreibstil merkt man dabei auch ziemlich an, dass das Buch doch eher an eine jüngere Leserschaft (Altersempfehlung 10+) adressiert ist - viele Sachen werden des Öfteren wiederholt, jedes Detail, dass man sich beim Lesen selbst erschließt, wird extra erwähnt und erklärt, damit man der Handlung auch ja leicht folgen kann und zudem ist es recht jugendsprachlich gehalten. Der Inhalt konnte mich auch nicht so ganz überzeugen, aber bei Auftaktbänden geht es mir häufiger so, deshalb gebe ich der Reihe noch eine Chance und schaue, wie es sich in Band 2 weiterentwickelt. Irgendwie möchte ich doch wissen, wie es weitergeht. Ich würde es nur all jenen weiterempfehlen, die wirklich offen für alle Arten von Magie sind (mit Zauberei à la Harry Potter hat das hier nämlich bisher nichts zu tun) und evtl. auch Englisch-Lese-Einsteigern, Verständnisschwierigkeiten dürfte es bei dem Buch kaum geben. 
  5. "Veronika beschließt zu sterben" von Paulo Coelho. Eines meiner absoluten Highlights im Juni! Die Personen sind trotz der Kürze des Buches gut entwickelt und vor allem die Verwandlung, die Veronika durchmacht um ihren Lebenswillen wiederzufinden, ist wirklich ergreifend. Mir fällt es relativ schwer, etwas dazu zu sagen, ohne zu viel vorwegzunehmen, deshalb lass ich es einfach und beschränke mich auf: Lest es! (Ganz besonders, wenn ihr euch etwas für Psychologie/Psychiatrie interessiert.)
  6. "The Night Circus" (dt. Titel "Der Nachtzirkus") von Erin Morgenstern. Definitiv mein zweites Highlight und ein absoluter Lieblingsbuch-Anwärter. Einordnen würde ich die Geschichte als Mix aus Fantasy/Magie und Liebesroman. Aufgebaut ist das ganze sehr geschickt - nach jedem Kapitel wechseln Ort, Zeit und Personen - wodurch man Zusammenhänge und die "ganze Wahrheit" erst nach und nach entdeckt. Die Autorin schafft es außerdem, die Schauplätze so detailliert und lebendig zu beschreiben, dass das Lesen schon fast einem echten Ausflug gleichkommt und wie gerne würde ich diesen Zirkus wirklich auf eigene Faust erkunden können! Riesengroße Weiterempfehlung meinerseits, sowohl Handlung als auch Schreibstil/Aufbau sind wundervoll. Vom Sprachniveau her ist die Originalausgabe aber eher etwas für alle, die geübter sind, wenn es darum geht, Englische Bücher zu lesen. 
  7. "Jesus liebt mich" von David Safier. Mein erstes Buch von ihm und es wird wahrscheinlich nicht das letzte bleiben. Ich finde es ganz nett, der Humor trifft meinen Geschmack größtenteils und es einfach etwas locker-leichtes für Zwischendurch - ich hab's z.B. an einem Sommerabend weggelesen. Weil Humor aber es etwas ist, was jeder für sich selbst definiert, kann ich da nur für mich selbst sprechen.
  8. "Where things come back" (bisher keine Übersetzung ins Deutsche vorhanden) von John Corey Whaley. Bei diesem Buch war ich während des Lesens recht geteilter Meinung. Die Geschichte (Der Bruder des Protagonisten verschwindet plötzlich spurlos und die Familie muss lernen, mit der Situation zu leben) ist ja nicht sonderlich neu und der Sinn der Nebenhandlung hat sich mir recht lange nicht erschlossen. Zum Ende hin hat sich das aber total geändert, plötzlich wurden Zusammenhänge klar, die ich so überhaupt nicht erwartet hätte. Jetzt im Nachhinein finde ich das Buch wirklich gut, es setzt einige Symbole und sprachliche Raffinessen ein, die man erst am Ende ganz versteht. Vom sprachlichen Schwierigkeitsgrad würde ich es als recht leicht verständlich einschätzen, also durchaus auch von Leuten lesbar, die nicht oft zu englischen Büchern greifen.

Abschließend hätte ich dieses Mal eine Frage an euch:
Lest ihr überwiegend Bücher von männlichen oder weiblichen Autoren? Ist das bei euch ausgeglichen?

Mir fällt nämlich bei einem Blick in mein Bücherregal ein sehr deutliches Ungleichgewicht auf. Ich habe grob geschätzt mindestens 5 mal so viele Bücher von Männern, als von Frauen. Wie sieht's da bei euch aus? Das würde mich wirklich interessieren ;)
Ich hab mal wieder eine Blogempfehlung für euch: "Life is a Storybook" von Helena ist ein wirklich auffallend schön gestalteter Blog - ihr aktuelles Design ist richtig sommerlich-frisch. Man sieht auf den ersten Blick, dass da Arbeit und ein jemand, der ein gutes Auge für Ästehtik hat, dahinter steckt. Der Inhalt ihrer Posts ist ziemlich abwechslungsreich - von Objektivbewertungen über HTML-Tipps, persönlichere Einträge bis hin zu Gewinnspielen findet sich alles. Dazu gibt's dann natürlich noch eine ganze Menge unterschiedlichster Fotos. Einen Besuch ist dieser Blog also alle mal wert!


Tut mir Leid, dass es in den letzten Wochen keine neuen Posts gab. Ich bin dem Bewerbungswahnsinn verfallen und hatte definitiv keine Lust, neben der Zeit, die ich zum Ausfüllen von unzähligen Online-Formularen vor dem Bildschirm verbracht habe, auch noch andere Dinge im Internet zu tun.
In den nächsten Tagen gibt's dann noch meinen kleinen (bzw. eher großen) Büchermonatsrückblick für Juni.