Diesen Monat habe ich mit "Die Bücherdiebin" von Markus Zusak begonnen, weil ich das Buch zu Weihnachten bekommen habe. Wirklich berührend und eindeutig lesenswert! Am interessantesten daran war wohl auch die ungewöhnliche Erzählperspektive: Nämlich aus Sicht des Todes.
Danach gab's zur Abwechslung wieder einen Thriller: "Erbarmen" von Jussi Adler Olsen. Nichts, was man unbedingt gelesen haben muss, aber im großen und ganzen doch recht spannend. Anfangs fand ich den Ermittler Carl Mørck auch ziemlich unsympathisch, aber mit zunehmender Seitenzahl wurde das besser. Mal schauen, ob ich seine anderen Fälle auch noch lesen werde, wenn sie dann im gleichen Taschenbuchformat erschienen sind.
Das dritte Buch in diesem Monat war "Nichts: Was im Leben wichtig ist" von Janne Teller. Wird ja in letzter Zeit recht gehypt und da dachte ich mir: Einfach mal lesen und sich selbst eine Meinung dazu bilden. Ganz so begeistert wie viele andere bin ich davon nicht. Für meinen Geschmack eskaliert die Situation einfach zu früh und auf zu absurde, nicht nachvollziehbare Weise. Eigentlich ja eine nette Idee mit interessanter Lehre, aber mir wäre es lieber gewesen, wäre diese Geschichte ausgebauter und umfassender. 
Und wieder ein totaler Bruch im Genre: Science-Fiction. "Die Mars-Chroniken" von meinem unangefochtenen Lieblingsautor Ray Bradbury, dessen Bücher ich mir gut aufteile ( - das blöde an bereits verstorbenen Schriftstellern ist ja, dass nichts neues mehr erscheinen kann...). Und wie man es vom Lieblingsautor nicht anders erwartet, war das Buch wirklich wunderbar.
Danach hatte ich Lust auf etwas seichtes und habe "Das Affenhaus" von Sara Gruen gelesen. Es ist ganz nett, kommt aber nicht an ihr "Wasser für die Elefanten" ran, finde ich.
Und beendet habe ich den Monat so, wie ich ihn begonnen habe, nämlich mit Markus Zusak. "Der Joker".
Hat alles, was ein sehr gutes Buch braucht: Spannung, etwas Witz, sympathische Charaktere, einen interessanten Schreibstil und darüber hinaus regt es zum Nachdenken an. Ebenfalls eine eindeutige Leseempfehlung. 

Zum Schluss noch eine Frage an euch: 
Was könnt ihr mir denn an Lesestoff empfehlen? Was sind eure Lieblinsbücher? Eure Geheimtipps? 
Was das Genre angeht, bin ich recht aufgeschlossen, nur schnulzige Liebesgeschichten und Bücher mit (nennen wir sie) alternativ lebenden, herzerweichenden Vampiren sind nicht gerade mein Fall. 
Bin für Empfehlung dankbar :)
Heute hab ich wieder einen Blog für euch, den ich euch mal anschauen solltet: Insane Life.
Was mir daran besonders gefällt, ist, dass man wirklich eine Entwicklung und Verbesserung der Fotos  erkennt, wenn man mal ein paar Seiten zurück blättert. Und weil Feedback da natürlich hilfreich ist, wäre es schön, wenn ihr der  Johanna auch einen Besuch abstatten würdet :)
Nach längerer Zeit hab ich heute mal wieder ein Rezept für euch:
Die Muffins sind recht schnell und einfach zuzubereiten und werden garantiert sehr saftig und locker. 

Was man braucht (für 12 Stück):
100g Karotten, 120g Butter, 100g Zucker, 2 Messerspitzen Vanillepaste (1 Pck Vanillezucker tut's aber auch), 2 Eier, 100g Mehl, 1/2 Pck Backpulver, 100g gemahlene Haselnüsse, 1 unbehandelte Zitrone, gehackte Pistazien. Je nach Wunsch noch Zuckerguss, Marzipan o.ä. zum Dekorieren.

Wie man's macht:
Karotten fein hobeln. Weiche Butter mit dem Zucker und der Vanillepaste verrühren. Nach und nach Eier dazu geben. Mehl und Backpulver zur Masse sieben. Zitronenschale abhobeln und im Teig verrühren. Pistazien, Haselnüsse, und Karotten unterheben. Alles in die Muffinförmchen füllen und ca. 20 min bei 170° backen. Kurz abkühlen lassen, aus der Form lösen und dekorieren. Fertig!
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Bin in Fragen-Beantworte-Laune: KLICK!
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Ein bisschen Sonne wäre zur Abwechslung mal wieder nett.
Zum einen hab ich natürlich die Tintentrilogie zu Ende gelesen und sehr geliebt, aber dazu hab ich mich ja im Post des letzten Monats schon geäußert.
Danach war John Connollys "The Book of Lost Things" (in der Übersetzung: "Das Buch der verlorenen Dinge" - ist ja auch sehr naheliegend) an der Reihe. Im Deutschen ist das Cover lila und das find ich nicht ganz so schön (weil ich keine anderen lilafarbenen Bücher hab und es dann schwer ist, einen passenden Platz im Regal zu finden), also wurd's auf englisch bestellt und gelesen, schadet ja schließlich auch nicht. Es war wirklich wunderschön, kann ich vor allem Märchenliebhabern ohne Bedenken weiterempfehlen.
Zuletzt kam dann noch "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand" von Jonas Jonasson dazu. Davon hat man im mittlerweile vergangen Jahr ja recht viel gehört und ich bin schon das ein oder andere mal drum herum geschlichen und war mir unsicher, ob ich es wirklich haben möchte. Wurde dann letztendlich auf den Wunschzettel gesetzt und lag unterm Christbaum. War durchaus unterhaltsam und gut geschrieben, ist also auch nicht ganz umsonst so gehypt.

An dieser Stelle noch ein ganz dickes Dankeschön an's Mondmädchen für die liebe Vorstellung!
Ebenso geht ein Dankeschön an Vanilla von Vanillebrause, die mich als Blog des Monats Februar nominiert hat. Da könntet ihr vielleicht, eventuell, wenn ich möchtet und zufälligerweise einen Klick übrig habt, für mich abstimmen ;)
Außerdem noch ein "Herzlich Willkommen" an die neuen Leser, die in den letzten Tagen (schätzungsweise dank den beiden) hinzugekommen sind!